Der gestern Abend in Hanau, Deutschland verübte niederträchtige Anschlag ist ein neuer und schwerwiegender Ausdruck des zunehmenden Rassismus und der Islamfeindlichkeit. Wir sprechen den Familien der Verstorbenen, insbesondere unseren Staatsbürgern, unser Beileid aus und wünschen den Verletzten eine rasche Genesung. Diese Vorfälle kann man nicht als einzelne Angriffe betrachten. Die Gleichgültigkeit gegenüber dem Kampf gegen die zunehmende Fremdenfeindlichkeit in Europa, führt Tag für Tag zu neuen Angriffen. Es ist an der Zeit, diesen Angriffen ein Ende zu setzen. Andernfalls können Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ein noch ernsteres Ausmaß erreichen und uns in eine gefährliche Lage versetzen. Die Lösung zur wirksamen Bekämpfung von Rassismus, Fremden- und Islamfeindlichkeit liegt vor allem darin, diesem ermutigenden Ansatz zu entgehen und wirksame Maßnahmen dagegen zu ergreifen. Jetzt ist es an der Zeit, dass sich alle europäischen Länder gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zusammenschließen und mit einer Stimme sprechen. Wir sind entschlossen, die notwendige Zusammenarbeit auf bilateraler und internationaler Ebene bei der Bekämpfung aller Arten von Rassismus aufzuzeigen, und werden unsere aufrichtigen Bemühungen in dieser Richtung fortsetzen.
Anschlag in Hanau
Türkischer Botschafter: Neonazis werden Türkeistämmige nicht vertreiben
Rechtsradikalismus
12.700 „gewaltorientierte“ Rechtsextreme
Rechtsextremismus
Israels Botschafter kritisiert AfD
Auch interessant
– Fremdenfeindlichkeit – Nach Terror in Hanau: Israels Botschafter sieht Deutschlands Demokratie bedroht
Issacharoff: „Aus Worten werden Taten“ – Appell an Juden und Muslime, ihre Religion nicht zu verbergen.
Nach Terror in Hanau: Israels Botschafter sieht Deutschlands Demokratie bedroht
Fremdenfeindlichkeit
Nach Terror in Hanau: Israels Botschafter sieht Deutschlands Demokratie bedroht
Corona-Epidemie
Amtsärzte: Wir sind schlecht auf größeren Corona-Ausbruch vorbereitet
Kommentar
Der Hanauer Trauermarsch wird zum Politikum
Wo war die Verurteilung von Flaggen und Terrorismus? Diese Doppelmoral entbehrt jeglicher Logik und die Glaubwürdigkeit dieser Medienvertreter! Ferner haben es diese Medienvertreter auf die Rufe während des Trauermarsches wie „Allahu Ekber“ abgesehen und dabei bisweilen jeglichen Bezug zur Realität verloren, indem „Gott ist groß“ Aussagen mit Islamismus gleichgesetzt wird.
Diese Form der Umdeutung von Begriffen und die Manipulation der Leser ist sicherlich kein Beitrag zum sozialen Frieden und beweist ihre eigentliche Intension. Diese Veranstaltungen waren ein ganz großer Erfolg. Dazu beigetragen haben die hohe Anzahl an Teilnehmern, die Geschlossenheit der türkischen Vereine und Verbände, der wichtige Zusammenschluss der Religionen (Christentum, Islam und Judentum) und vielleicht mit das Wichtigste, dass der Trauermarsch und die Kundgebung bis zum Ende erwartungsgemäß zivilisiert und friedlich verliefen. Aber davon erfährt man leider nichts von diesen sogenannten Journalisten! „Wir sind Deutschland. Wir gehören zusammen!“
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Hodschali-Massaker
Dr. Christian Johannes Henrich: Der Bergkarabach-Konflikt
Zum Thema
– Geschichte – Hodschali-Massaker: Der letzte Genozid des 20. Jahrhunderts
Die ersten Nachrichten über die eingekesselten muslimischen Zivilisten ließen das Blut gefrieren. Sie deckten sich mit den Schilderungen der türkischen Flüchtlinge aus dem sogenannten Lacin-Korridor, einem weiter westlich gelegenen Landstrich zwischen der umkämpften Enklave Karabach und der Staatsgrenze der Republik Armenien.
26.2.1992: Im Gedenken an die Opfer des Völkermordes von Hodschali
Geschichte
26.2.1992: Im Gedenken an die Opfer des Völkermordes von Hodschali

Auch interessant
– Gerechtigkeit für Khojali/Hocali – „Endless Corridor“: Doku-Film über das armenische Massaker an Aserbaidschanern
„Endless Corridor“ – ein Film, erzählt vom britischen Oscar-Preisträger und Schauspieler Jeremy Irons, der sich mit den Ereignissen rund um das Khojali-Massaker (Hocali) befasst, in dem am 25.-26. Februar 1992 613 Männer, Frauen und Kinder getötet wurden.
„Endless Corridor“: Doku-Film über das armenische Massaker an Aserbaidschanern
Kommentar
Sicherheitskonferenz in München: Debakel für Armenien
Dabei gilt der Vorfall in Hodschali als der am besten dokumentierte Genozid der Menschheitsgeschichte, dank der Filmaufnahmen von mutigen Reportern wie Cengiz Mustafayev. Paschinjan trat von einem Fettnäpfchen ins andere. Er wehrte sich gegen die Darstellung, dass Karabach von armenischen Truppen besetzt sei. Ganz im Geiste seiner ultra-nationlistischen Amtsvorgänger beharrte Nikol P. darauf, dass es sich bei der Republik Artsakh (armenisch für Karabach) um einen souveränen Staat handele. Die armenischen Streitkräfte würden sich nicht in dem „Nachbarstaat“ Republik Artsakh aufhalten, so Paschinjan. Einige Sätze später sprach Paschinjan plötzlich von der Stationierung seines Sohnes im benachbarten Karabach, der dort seinen Dienst an der Waffe macht. Bei der Frage um den rechtlichen Status der Bergregion Karabach holte Paschinjan tief Luft und fing knapp bei Adam und Eva an: Paschinjan wusste zu berichten, dass die Region Karabach schon vor der Geburt Christi der armenischen Nation gehörte (nicht ahnend, dass der moderne Nationenbegriff erst nach dem Westfälischen Frieden von 1648 nach Christi Geburt Gestalt annahm). Zeitweise zeigte sich Alijev sichtlich amüsiert von dem Fauxpas-Auftritt seines Amtskollegen. Viel musste der gewiefte aserbaidschanische Präsident nicht tun: Genüsslich verfolgte er die eigendynamische Selbstdemontage seines Counterparts. Ein zwei taktische Fragen noch und Paschinjan wirkte endgültig wie ein Schuljunge, der die allmorgendliche mündliche Hausaufgabenkontrolle nicht bestand. Es fehlte im wahrsten Sinne des Wortes nur noch, dass der Studienrat Aliyev den Schüler Paschinjan mit „Setzen, sechs!“ abstrafte und einen Eintrag in das Klassenbuch vornahm. In Heinrich Herrmanns Struwwelpeter ereilt den uneinsichtigen Kindern ein gar schreckliches Ende: Das Eine verhungert, das Andere verblutet oder verbrennt. Wollen wir hoffen, dass bei der kaukasischen Theater-Aufführung des deutschen Klassikers eine andere, modernere Regieinterpretation zum Zuge kommt. In Memoriam den Opfern des Hodschali-Massakers, dem letzten Völkermord des 20. Jahrhunderts.Panel discussions on Armenia-Azerbaijan Nagorno-Karabakh conflict held as part of Munich Security Conference Azerbaijani President Ilham Aliyev and Armenian Prime Minister Nikol Pashinyan participated in the discussions https://t.co/xo9KIGbyy2 pic.twitter.com/7IX4H6VrLl
— AZERTAC News Agency (@AZERTAC) February 17, 2020
Auch interessant
– Gerechtigkeit für Khojali/Hocali – „Endless Corridor“: Doku-Film über das armenische Massaker an Aserbaidschanern
„Endless Corridor“ – ein Film, erzählt vom britischen Oscar-Preisträger und Schauspieler Jeremy Irons, der sich mit den Ereignissen rund um das Khojali-Massaker (Hocali) befasst, in dem am 25.-26. Februar 1992 613 Männer, Frauen und Kinder getötet wurden.
„Endless Corridor“: Doku-Film über das armenische Massaker an Aserbaidschanern
Geschichte
Mörder als Helden in der nationalistischen armenischen Geschichtsschreibung

Auch interessant
– Gerechtigkeit für Khojali/Hocali – „Endless Corridor“: Doku-Film über das armenische Massaker an Aserbaidschanern
„Endless Corridor“ – ein Film, erzählt vom britischen Oscar-Preisträger und Schauspieler Jeremy Irons, der sich mit den Ereignissen rund um das Khojali-Massaker (Hocali) befasst, in dem am 25.-26. Februar 1992 613 Männer, Frauen und Kinder getötet wurden.
„Endless Corridor“: Doku-Film über das armenische Massaker an Aserbaidschanern

