Partei Alfa
Lebensschutz-Verein prüft rechtliche Schritte gegen neue Partei Alfa

Berlin (dts) – Die Aktion für Lebensrecht für Alle e.V. (Alfa) will juristisch gegen die neue Partei Alfa („Allianz für Fortschritt und Aufbruch“) von Bernd Lucke vorgehen. „Wir prüften rechtliche Schritte gegen die Partei wegen der Namensgebung“, sagte die Bundesvorsitzende des Vereins, Claudia Kaminski, „Zeit Online“. „Die Vorgehensweise der Partei ist für uns völlig unverständlich.“ Bevor man einen Namen wähle, müsse man sich heutzutage gründlich informieren, ob er anderweitig genutzt wird, sagte sie. „Das hat Bernd Lucke offensichtlich nicht getan.“ Die Initiative befürchtet nun Rufschäden. „Wir wollen nicht mit einer Partei verwechselt werden“, sagte Kaminski. Die Aktion Lebensrecht engagiere sich seit 35 Jahren in überparteilicher Arbeit für das Recht auf Leben. Mitglieder und Förderer hätten bereits in E-Mails an den Bundesvorstand über die missbräuchliche Verwendung des Namens geklagt, sagte Kaminski. Der Verein hat nach eigenen Angaben in Deutschland, Österreich und der Schweiz 11.000 Mitglieder.  

Terroranschlag
Türkische Politiker verurteilen den Anschlag in Suruc und rufen zur Besonnenheit auf

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Ankara (nex) – Staatspräsident Erdogan, der sich derzeit in der Türkischen Republik Zypern aufhält, gab eine Erklärung ab und sagte, dass er die Entwicklungen zeitnah verfolge. Er verurteilte den Anschlag und verdammte die Verantwortlichen dieser Gräueltat. Der Terror habe keine Religion, Rasse, Nation oder Heimat und müsse international bekämpft werden, egal von wem er ausgeübt werde. Ministerpräsident Ahmet Davutoglu beauftragte Vizepremier Numan Kurtulmus, Innenminister Sebahattin Öztürk und Minister für Arbeit und soziale Sicherheit Faruk Celik den Vorfall vor Ort zu inspizieren. Besir Atalay, Sprecher der AKP, rief nach dem Anschlag die Bevölkerung zur Besonnenheit auf. Die Nation müsse sich gegen diesen Terroranschlag vereinen und mit gesundem Menschenverstand handeln. Vizepremier Yalcin Akdogan verurteilte den Anschlag und rief auch die Medien zur Besonnenheit auf. Diese Terroranschläge, die gegen die Einheit, die Integrität, die Ruhe und den Frieden der Türkei gerichtet seien, würden ihr Ziel nicht erreichen.

Zürich
FIFA-Präsident Blatter mit Geldscheinen beworfen

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Zürich (dts) – Bei der Pressekonferenz der FIFA in Zürich ist es am Montag zu einem Eklat gekommen: Der britische Comedian Simon Brodkin bewarf FIFA-Präsident Joseph Blatter mit Ein-Dollar-Noten. „Das hat nichts mit Fußball zu tun“, reagierte der 79-Jährige empört. Er werde erst weitermachen, wenn die Geldscheine weggeräumt seien. Zuvor hatte das Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbands beschlossen, am 26. Februar 2016 einen neuen Fifa-Präsidenten zu wählen. Künftig soll die Amtszeit begrenzt werden. Eine 11-köpfige Task-Force soll zudem für Reformen bei der FIFA sorgen. Eine Frage nach seinem Gehalt blockte Blatter auf der Pressekonferenz erneut ab.  

Explosion
Türkei: Zahlreiche Tote bei Explosion nahe syrischer Grenze

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Ankara (dts) – Bei einer Explosion in der türkischen Stadt Suruc in der Nähe der Grenze zu Syrien sind türkischen Medienberichten zufolge mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Über 40 weitere seien verletzt worden. Die Ursache für die Explosion war zunächst unklar. Die Stadt Suruc liegt in der Nähe der syrischen Stadt Kobane, die immer wieder Schauplatz von Angriffen der Miliz „Islamischer Staat“ (IS) wird. Kurdische Einheiten hatten Ende Januar nach monatelangen Kämpfen aus der Gewalt der Miliz befreit.  

Flüchtlingsmädchen Reem
CDU gegen SPD-Forderung nach Einwanderungsgesetz

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Führende CDU-Politiker haben sich klar gegen erneute SPD-Forderungen nach einem Einwanderungsgesetz ausgesprochen. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Thomas Strobl begründete seine Ablehnung in der „Welt“ damit, dass im Bundestag erst kürzlich das Bleiberecht so geändert worden sei, „dass insbesondere jüngere Menschen mit guten Integrationsleistungen einen verlässlichen Aufenthaltsstatus erhalten können“. Strobl kritisierte, dass der Fall des 14-jährigen palästinensischen Flüchtlingsmädchens Reem, der durch den „Bürgerdialog“ mit Bundeskanzlerin Angela Merkel bekannt wurde, zum Anlass für die neuerliche Debatte genommen wurde. „Statt nun angesichts des Rostocker Mädchens aus einer Flüchtlingsfamilie schon wieder nach neuen Gesetzen zu rufen, sollte man jene Bleiberechtsänderung überhaupt erst einmal wirksam werden lassen, die auf genau solche Fälle zugeschnitten ist“, erklärte der CDU-Innenexperte. Der nordrhein-westfälische CDU-Landeschef Armin Laschet kritisierte in der „Welt“: „Die SPD schmeißt wieder alles durcheinander. Natürlich brauchen wir einfachere gesetzliche Regeln zur Einwanderung, aber das hilft dem Mädchen Reem und tausenden anderen nicht weiter, da sie keine Neueinwanderer sind.“ Man brauche einen Perspektivwechsel für Geduldete und Flüchtlinge, die eine Bleibeperspektive haben. „Kinder abzuschieben, die seit vielen Jahren hier leben, zu den Klassenbesten gehören, Deutsch sprechen und gut integriert sind, ist absurd“, so der CDU-Vize. Auch im Innenministerium herrscht Verwunderung über den SPD-Vorstoß: „Wir haben das Bleiberecht für Kinder, die erfolgreich in Deutschland zur Schule gehen und perfekt Deutsch sprechen, gerade geändert“, sagte der parlamentarische Innen-Staatssekretär Ole Schröder der „Welt“. Das Gesetz müsse nur noch vom Bundespräsidenten unterschrieben werden. „Ich kann daher nicht nachvollziehen, was diese Forderung von Oppermann soll“, erklärte Schröder. Mit Blick auf den Fall Reem hatte zuvor SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann ein Einwanderungsgesetz gefordert. „Es läuft etwas grundfalsch in Deutschland, wenn wir einerseits mehr Nachwuchs brauchen und andererseits junge, gut integrierte Flüchtlinge von der Abschiebung bedroht sind“, sagte Oppermann der „Welt am Sonntag“. „Ich will deshalb ein Einwanderungsgesetz, bei dem alle Einwanderer schnell Klarheit haben, ob sie bleiben können oder nicht. Junge, leistungsbereite Menschen, die sich integrieren wollen, müssen wir willkommen heißen und dürfen sie nicht abschrecken.“  

Foto-App
Instagram-Chef: Wollen mehr als nur Bilder zeigen

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New York (dts) – Kevin Systrom, Chef der weltweit erfolgreichen Foto-App Instagram, will in seinem Netzwerk zukünftig mehr als nur Bilder zeigen. „Es wäre ein solcher Umbruch, wenn Instagram den Stellenwert von TV bekäme und dann für Anzeigenkunden reizvoll wäre. Diesen Grad der Disruption haben wir noch nicht erreicht. Dorthin zu kommen – das ist meine Motivation. Dafür arbeite ich hart“, sagte der 31-jährige Amerikaner der „Welt am Sonntag“. Systrom sprach in dem Zusammenhang von seiner erweiterten Suchfunktion, mit deren Hilfe man jetzt noch einfacher in Echtzeit sehen könne, welche Ereignisse gerade weltweit passierten. „Mich interessiert brennend, was passieren wird, wenn diese Technik das Fernsehen ersetzt und den Beruf des Journalisten mit seiner Arbeit, Themen zu entdecken, auf neue Beine stellt.“ Instagram hat derzeit mehr als 300 Millionen Nutzer weltweit, 2012 wurde die App von Facebook für eine Milliarde US-Dollar gekauft. Systrom wehrt sich gegen Vorwürfe, wonach die ständige Bilderflut Menschen abstumpfen ließe und überfordern würde. „Ich glaube ja, unser Gehirn beherrscht viel mehr Multi-Tasking als wir ihm zutrauen. Man hält mehr den Moment fest heute, das Flüchtige. Aber man darf Flüchtigkeit nicht negativ bewerten“, sagte er der „Welt am Sonntag“, „ich glaube, Empathie wird wachsen. Bilder haben eine einmalige und kraftvolle Fähigkeit, einzelne Momente zu transportieren und das über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg. Das Bild hat das letzte Wort.“  

Queen Elisabeth II.
Skandal im britischen Königshaus: Video zeigt die Queen als Kind beim Hitlergruß

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https://www.youtube.com/watch?v=r4cvTJ_xLkg London (nex) – Die „Sun“ hat ein Video veröffentlicht, das die Gemüter der königlichen Familie massiv erhitzt. Es zeigt Queen Elisabeth II. als Kind, wie sie den Hitlergruß demonstriert. Jetzt werden rechtliche Schritte gegen die Zeitung in Erwägung gezogen. In dem über 80 Jahre alten Video ist die damals siebenjährige spätere Queen zu sehen, wie sie zusammen mit ihrer Mutter Elisabeth, ihrer Schwester Margaret und ihrem Onkel, dem späteren König Edward VIII., den Hitlergruß zeigt.Die 17 Sekunden lange Aufnahme entstammt aus den Privatarchiven des britischen Königshauses. Unklar ist, wie die „Sun“ an das Filmmaterial geraten konnte. Die Royals erwägen rechtliche Schritte gegen das Boulevardblatt. Die „Sunday Times“ zitiert einen Palastangestellten, dem zufolge die Frage der Urheberrechte geprüft werden müssen. Sollte der Vater der Queen, König George VI., die Szene gefilmt haben, läge das Copyright ausschließlich bei Elizabeth II. In Großbritannien löst das Video eine heftige Diskussion darüber aus , wie das Königshaus mit seiner Vergangenheit umgeht. „Die königliche Familie kann ihre eigene Geschichte nicht ewig leugnen“, sagt Karina Urbach vom historischen Forschungsinstitut an der Universität London der Zeitung „Guardian“ in einem Interview. „Das ist Zensur. Zensur ist kein demokratischer Wert. Sie müssen sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Ich komme aus einem Land, Deutschland, in dem wir uns alle mit unserer Vergangenheit auseinandersetzen müssen.“

Tom Cruise
Mission: Impossible – Rogue Nation

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In MISSION: IMPOSSIBLE – ROGUE NATION schlüpft Tom Cruise am 6. August abermals in die Rolle des Superagenten Ethan Hunt. Längst sind seine unglaublichen Einsätze legendär und dabei ist die Mission Impossible-Reihe sicherlich am besten geeignet, ihm dafür eine passende Bühne zu bieten. Dass es heutzutage durch ausgefeilte Green-Screen-Technik und einem geschickten Schnitt möglich ist, beinahe jeden Stunt auf der Leinwand „echt“ aussehen zu lassen, interessiert Tom Cruise nicht. Er will seinem Publikum unverfälschte Spannung bieten. Deshalb macht der größte Star des Actionkinos die wohl waghalsigsten und atemberaubendsten Stunts, die je im Kino zu sehen waren höchstpersönlich! In seiner wohl berühmtesten Rolle hat er bislang jedes Mal eindrucksvoll gezeigt, dass ihm selbst das unmöglich Scheinende bravourös gelingt und das Protokoll seiner Extremstunts und seines unaufhaltsamen Aufstiegs in immer atemberaubendere Höhen belegt es:
  1996: MISSION: IMPOSSIBLE – Als Ethan Hunt sich in der Horizontale ins CIA Hauptquartiert abseilte, stockte dem Publikum nicht nur mit jedem einzelnen Schweißtropfen, der möglicherweise zu Boden fallen und den Alarm auslösen könnte, der Atem: Diese Szene prägte das Blockbusterkino für Jahrzehnte und gehört damit zu den Top-10 unvergessener ikonografischer Stunts in der Filmgeschichte.

2000: MISSION: IMPOSSIBLE 2 – Ohne Auffangnetz wagt Tom Cruise beim Dreh den Sprung über hunderte Meter Abgrund in den berühmten Felswänden des Dead Horse Point in Utah. Der offensichtlich schwindelfreie Star sorgt beim Zuschauer damit schon in der Eröffnungssequenz für einen unvergesslichen Adrenalin-Kick.

2006: MISSION: IMPOSSIBLE 3 – Extremes Base-Jumping und dabei beim gleichzeitigen Schusswechsel cool bleiben: Cruise alias Hunt lässt beim Gleiten vom Dach eines hunderte Meter hohen Gebäudes in Shanghai selbst heute noch Superhelden, die scheinbar mühelos von Skyscraper zu Skyscraper schweben können, durch diese mit eigenem Körpereinsatz gefilmten Szene weit hinter bzw. unter sich.

2011: MISSION: IMPOSSIBLE – PHANTOM PROTOKOLL – Burj Khalifa, mit 828 Metern immer noch das höchste Gebäude der Welt, erklomm Cruise an der Außenwand. Weder die in diesen schwindelerregenden Höhen herrschenden Windströmungen noch die eigene Versicherungsgesellschaft konnten ihn an der Durchführung dieser selbst für viele Stuntprofis unmöglichen Mission hindern. Um diesen Stunt selber ausführen zu können, kündigte Cruise kurzerhand seiner Versicherung, der diese Aktion zu weit ging.

Ab 6. August 2015: MISSION: IMPOSSIBLE – ROGUE NATION – Auf unglaubliche 1.500 Höhenmeter stieg der Airbus400, während Cruise, im echten Leben ein passionierter Kunstpilot, sich außen an das Flugzeug klammerte! Natürlich wurde bei dieser Aktion alles getan, um für größtmögliche Sicherheit zu sorgen. So trug Cruise z.B. spezielle Kontaktlinsen, um seine Augen gegen den unglaublichen Gegenwind und die Flugzeugabgase zu schützen. Trotzdem blieben unkalkulierbare Risiken. Cruise erzählt: „Die größten Probleme für uns waren Partikel auf der Startbahn und eventuelle Vogelschläge. Tagelang holten wir alle Vögel aus den anliegenden Grasflächen und die Piste wurde so gut wie möglich gefegt… Ich weiß noch, dass wir einmal die Startbahn herunterfuhren und mich ein ganz kleines Teilchen traf, es war kleiner als ein Fingernagel. Ich war dankbar, dass es nicht meine Hand oder mein Gesicht getroffen hatte, denn dann hätte ich ein Problem gehabt – diese Körperteile waren nämlich ungeschützt. Dennoch hätte es mir die Rippen brechen können!“

Damit ist eines sicher: mit diesem spektakulären Action-Dreh setzt der unerschrockene Mega-Star gegenüber seinen vorangegangenen Missionen wieder eins drauf und die Messlatte ist erneut ein ganzes Stück höher gelegt.

 

REGIE Christopher McQuarrie DREHBUCH Christopher McQuarrie DARSTELLER Tom Cruise, Jeremy Renner, Simon Pegg, Alec Baldwin, Rebecca Ferguson, Ving Rhames, Sean Harris, America Olivo u.a. PRODUZENTEN Tom Cruise, J.J. Abrams, Bryan Burk

Kinostart: 6. August 2015 Im Verleih von Paramount Pictures Germany

Arbeiten 4.0
Nahles: Klassische Berufe auch in digitalisierter Welt noch gefragt

Berlin (dts) – Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) glaubt, dass auch mit Fortschreiten der Digitalisierung klassische Berufe gefragt bleiben: „Arbeiten 4.0 heißt auch, dass neue Berufe entstehen, die wir heute vielleicht noch gar nicht kennen. Aber wir brauchen künftig genauso die klassischen Berufe, zum Beispiel gute Handwerker, engagierte Lehrer und Pflegepersonal“, sagte Nahles der „Bild am Sonntag“. Die Arbeitsministerin zeigte sich überzeugt, dass in Zukunft Weiterbildung eine noch viel größere Rolle als heute spielen wird: „Weiterbildung ist der Schlüssel. Wer sich informiert, wer sich zusammentut und für Weiterbildung und Qualifizierung einsetzt, ist bestens gewappnet für die Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt.“ Das Bundesarbeitsministerium will im kommenden Jahr ein Weißbuch zu den Herausforderungen der Arbeitswelt der Zukunft vorlegen. Nach Ansicht von Alexander Dobrindt (CSU), Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat die deutsche Industrie das Potenzial, ein „digitales Wirtschaftswunder“ zu schaffen. „Unsere Ausgangslage ist sehr gut“, sagte Dobrindt der „Bild am Sonntag“: „Die Industrie 4.0 ist eine deutsche Erfindung.“ Dobrindt weiter: „Internetkonzerne mögen wissen, wie man Daten erhebt. Unsere Industrieunternehmen wissen, wie man Daten sinnvoll in industrielle Prozesse integriert. Wer die Daten hat, sie kontrolliert und intelligent nutzen kann, wird zum großen Gewinner des globalen Wettbewerbs.“