SWR-TV-Debatte
Kraft (SPD): „Ich gehe nicht in Fernsehsendungen mit Vertretern der AfD“

Berlin (dts) – Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) will wie ihre rheinland-pfälzische Amtskollegin Malu Dreyer (SPD) nicht gemeinsam mit Vertretern der AfD im Fernsehen auftreten. „Ich habe für mich auch entschieden: Ich gehe nicht in Fernsehsendungen mit Vertretern der AfD“, sagte Kraft im Interview mit dem „Deutschlandfunk“. „Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden in seiner Situation.“ Die umstrittene Weigerung Dreyers, an einer TV-Runde mit der AfD teilzunehmen, wollte Kraft nicht kommentieren. „Das ist ihre persönliche Entscheidung“, sagte die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin. SPD und Grüne hatten sich geweigert, mit der AfD bei der SWR-TV-Debatte zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz aufzutreten. Der SWR entschied sich daraufhin, nur Vertreter der aktuell im Landtag vertretenen Parteien in die Runde aufzunehmen, die CDU-Spitzenkandidatin in Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, hatte in der Folge ihre Teilnahme abgesagt: „Mit unserer Teilnahme würden wir die skandalöse Einflussnahme der SPD und die so erzwungene, falsche Reaktion des SWR nur noch belohnen“, erklärte der Generalsekretär der rheinland-pfälzischen CDU, Patrick Schnieder.

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
Ministererlaubnis für Edeka belastet Verbraucher

Berlin (dts) – Die Ministererlaubnis für die Übernahme von Kaiser`s Tengelmann durch Edeka wird nach Ansicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) die Verbraucher belasten. Wegen der Vorgabe, die Filialen und die Arbeitsplätze einige Jahre lang zu erhalten, werde Edeka verpflichtet, „ineffiziente Strukturen künstlich zu erhalten“, schreibt der Unternehmensexperte Tomaso Duso vom DIW Berlin in einem Beitrag für den „Tagesspiegel“. Mögliche Effizienzgewinne der Fusion würden daher zu Lasten der Verbraucher gemindert. Hinzu komme, dass die von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel angeordnete Auflagen Edeka für eine lange Zeit vor potentiellen Wettbewerbern schützten, die einige der Filialen hätten übernehmen können. Langfristig, glaubt Duso, werden jedoch Filialen und Arbeitsplätze bei Kaiser`s Tengelmann verschwinden. „Edeka wird an den unrentablen Standorten nicht festhalten wollen“, prophezeit der Unternehmensexperte. „Spätestens in fünf Jahren werden diese Arbeitsplätze höchstwahrscheinlich ohnehin verloren gehen.“

Studie
Ärzte stärker suchtgefährdet als Rest der Bevölkerung

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Berlin (dts) – Ärzte sind einer aktuellen Studie zufolge deutlich stärker suchtgefährdet als der Rest der Bevölkerung: In einer Online-Umfrage der Röher-Parkklinik in Eschweiler gaben elf Prozent der 400 teilnehmenden Ärzte an, regelmäßig Alkohol und/oder Medikamente zu konsumieren, um Stress abzubauen, berichtet die „Welt am Sonntag“. Die Ergebnisse bestätigten eine frühere Studie der Klinik zusammen mit dem Springer-Medizinverlag. Vor fünf Jahren hatten zehn Prozent der 1.300 Teilnehmer angegeben, stressbedingt regelmäßig Suchtmittel zu konsumieren. „Die Zahlen sind bedenkenswert hoch“, sagte Studienleiterin Katja Geuenich der „Welt am Sonntag“. Selbst wenn man berücksichtige, dass an der anonymisierten Studie vor allem Ärzte mit hohem Stresserleben teilnähmen, läge die bereinigte Zahl bei bis zu acht Prozent. Dies entspricht einer Schätzung der Bundesärztekammer, nach der sieben bis acht Prozent der Ärzte mindestens einmal im Leben an einer Suchterkrankung leiden. Die Betroffenen gaben häufig an, sich überfordert zu fühlen. Außerdem klagten sie über eine hohe Arbeitsbelastung und lange Arbeitstage. „Offenbar nehmen sie die Probleme des Arbeitslebens mit nach Hause, was die Situation weiter verschärft. Irgendwann kann man dann nicht mehr ohne Hilfsmittel abschalten“, warnte Geuenich. „Ärzte sind weitaus stärker von Suchtkrankheiten betroffen als der Rest der Bevölkerung“, sagte auch Hermann J. Paulus, Senior Medical Director der Oberbergkliniken, die auf die Behandlung suchtkranker Mediziner spezialisiert sind. Gründe dafür seien, dass Ärzte häufig in Ausnahmesituationen arbeiteten, „sie müssen Entscheidungen über Leben und Tod treffen“, so Paulus. Außerdem kämen sie an Suchtmittel wie Opiate und Medikamente ohne Rezept heran. Dass es nach wie vor keine genauen Zahlen darüber gibt, wie viele Ärzte in Deutschland suchtkrank sind, liegt seiner Meinung nach auch daran, dass „für die Ärzte zu viel auf dem Spiel steht“. Die meisten Ärztekammern bieten zwar Programme für suchtkranke Ärzte an. Eine Nachfrage der „Welt am Sonntag“ bei den 16 Landesärztekammern ergab allerdings, dass je nach Land im Schnitt nur bis zu zehn Betroffene dort jährlich Hilfe nachfragen, lediglich in Hessen waren es bis zu 25. Manche Bundesländer wie etwa Berlin können aber auch gar keine genauen Angaben machen, da es nur einen ehrenamtlichen Suchtbeauftragten gibt. Auch Niedersachsen startet erst in diesem Jahr ein spezielles Programm für suchtkranke Ärzte.
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Terror gegen die Türkei
Bombe an Bord eines Turkish-Airlines-Fluges: Notlandung in Irland

Dublin (nex) – Nach einer Bombendrohung wurde der Flug TK 34 der Turkish Airlines, der von Houston (Texas) nach Istanbul fliegen sollte, auf den irischen Flughafen Shannon umgeleitet. An Bord wurde ein Paket entdeckt, das im Verdacht steht, einen Sprengkörper zu beinhalten. Derzeit ist das Flugzeug von Einsatzwägen umringt, Spezialisten und ein Bombenentschärfungskommando haben die Arbeit übernommen, die Passagiere wurden evakuiert. Dem Portal BreakingNews.ie soll die Bordcrew auf die Bombe aufmerksam geworden sein, nachdem an Bord des Flugzeuges eine schriftliche Nachricht vorgefunden worden war. Ein Sprecher des Flughafens Shannon bestätigte, dass der Flug umgeleitet worden sei, verweigerte aber nähere Aussagen zum Grund dieser Maßnahme. Um etwa 10.20 irischer Zeit (11.20 MEZ) nahm die Crew Funkkontakt zum Nordatlantischen Kommunikationszentrum der Irischen Flugverkehrsbehörde unter Verwendung eines PAN-PAN-Notsignals auf. Anschließend fragte man um die Erlaubnis an, Treibstoff über dem Atlantik abzuwerfen, um sicherzustellen, dass das Landegewicht eine sichere Landung erlaube. Diese wurde um 11.20 MEZ vollzogen.

Bundesliga
Borussia Dortmund bezwingt Gladbach

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Mönchengladbach (dts) – Am 18. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat Borussia Dortmund im Spitzenspiel Mönchengladbach mit 3:1 besiegt. Beide Mannschaften lieferten sich ein packendes Duell, dass in der Schlussphase der ersten Hälfte von Dortmund dominiert wurde. In der 41. Minute überwand Reus nach Vorlage von Gündo?an die Gladbacher Abwehr und traf zum 1:0. Kurz nach der Pause kam Mkhitaryan nach Vorlage von Reus zum 2:0. Raffael traf in der 58. Minute zum zwischenzeitlichen Anschluss für die Fohlen. Beide Mannschaften hielten das Tempo hoch und kamen immer wieder zu guten Gelegenheiten. Aubameyang vergab in der 73. Minute allein vor dem Tor aus zehn Metern Entfernung. Nur zwei Minuten später traf Gündo?an nach einer Flanke von Mkhitaryan zum 3:1. In der Schlussphase beruhigte sich die Partie etwas, da die Elf von Trainer Tuchel das Ergebnis zunehmend verwaltete. Durch den Sieg hält Dortmund den Abstand zu Spitzenreiter München. Gladbach bleibt zunächst auf Platz vier, kann aber am Sonntag noch von Schalke und Wolfsburg eingeholt werden.  

Syrienkonflikt
Erdoğan: Türkei wird keine russische Basis im Norden Syriens erlauben

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Ankara (nex) – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte gegenüber Reportern, die Türkei werde es nicht zulassen, dass die Russische Föderation im Norden Syriens eine weitere Militärbasis errichte. Die Journalisten hatten den Präsidenten nach dem Freitagsgebet auf Gerüchte angesprochen, wonach in Russland ein solches Vorhaben ins Auge gefasst worden wäre. Er sei darüber im Bilde, dass etwa 100 russische Soldaten im Norden Syriens stationiert worden wären. Erdoğan betonte erneut, dass der syrische PKK-Ableger PYD, der bekanntlich von Russland unterstützt würde, nichts grundlegend Anderes wäre als die Terrororganisation IS (Daesh). „Es gibt zwischen ihnen keinen Unterschied. Ich werde dieses Thema auch im Detail mit Herrn Biden erörtern“, erklärte der Präsident mit Blick auf das geplante Treffen mit dem US-Vizepräsidenten am Wochenende. Auch Katar, Deutschland, Frankreich und Großbritannien würden in dieser Frage auf seiner Seite stehen. „Wir werden so etwas in Nordsyrien nicht erlauben“, erklärte Erdoğan. Erdoğan sprach auch den jüngsten Terroranschlag der PKK auf eine Grundschule an, der am Freitagmorgen in der südosttürkischen Provinz Diyarbakır Entsetzen und Wut ausgelöst hatte. Der Terrorangriff auf die Schule zeige, so Erdoğan, die widerwärtigen Pläne der Terrororganisation. Er sei eine Antwort an die 1128 Akademiker gewesen, die jüngst in einer Petition die Antiterroroperation der Regierung gegen die PKK im Südosten des Landes als „Massaker“ bezeichnet hatten. „Sie [die Akademiker] sagen ‚Das ist schon in Ordnung, wir haben damit kein Problem. Wir stehen hinter dem Terror‘“, so Erdoğan. „Unser einziger Trost ist, dass keines unserer Kinder infolge der Attacke gestorben ist.“

Fremdenfeindlichkeit
„Tatort“-Star Fahri Yardım macht die Stimmung in Deutschland Angst

Hamburg (dts) – Der Schauspieler Fahri Yardım ist über die Debatte nach der Kölner Silvesternacht beunruhigt. „Ich habe zum ersten Mal wirklich Angst“, sagte der 35-Jährige dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. „Vielen, die jetzt die Klappe aufreißen, unterstelle ich, dass sie sich über die Ereignisse in der Silvesternacht fast gefreut haben. Im Sinne von: Na, da kann ich mir ja wieder herrlich meinen Rassismus bestätigen lassen.“ Zur aktuellen Diskussion über sexuelle Gewalt sagte er: „Dass die CSU die Frauenrechte entdeckt, ist jetzt schon die Pointe des Jahres.“ Yardim, der im „Tatort“ den Kompagnon von Til Schweiger spielt, wuchs in Hamburg auf. Seine Eltern waren in den Siebzigerjahren als Studenten aus der Türkei nach Deutschland gekommen. Schon als Kind kam Yardim mit zu Demonstrationen. 1986, mit sechs Jahren, wäre er laut „Spiegel“ beinahe in den „Hamburger Kessel“ geraten, den umstrittenen Einsatz der Polizei, bei dem Hunderte Protestierer einen halben Tag lang umzingelt wurden.

Legal Highs
Bayern: Frau nach Konsum von „Legal Highs“ in Lebensgefahr

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Schweinfurt (dts) – In Schweinfurt schwebt eine Frau in Lebensgefahr, nachdem sie eine Kräutermischung geraucht hat. Die 40-Jährige hatte am Freitagabend mit zwei weiteren Personen sogenannte „Legal Highs“ konsumiert, teilte die Polizei mit. Gegen 21:00 Uhr erreichte die Beamten ein Notruf. Die 40-Jährige und ein 36 Jahre alter Mann seien „zusammengebrochen“. Nach einer medizinischen Erstversorgung, wurden beide in ein Krankenhaus gebracht. Bei der 40-Jährigen bestehe nach Angaben der Ärzte Lebensgefahr. Die Ermittlungen dauern an. Legal Highs, auch Herbal Highs genannt, sind Rauschmittel, die unter anderem als Kräutermischungen angeboten werden. Die Produkte werden meist im Internet und in Headshops verkauft.

Bundesliga
Hoffenheim und Leverkusen trennen sich 1:1 – Ömer Toprak gelingt der Ausgleich

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Sinsheim (dts) – Am 18. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga haben sich 1899 Hoffenheim und Bayer Leverkusen 1:1 getrennt. Leverkusen dominierte die Partie über weite Strecken, Hoffenheim mauerte sich in der eigenen Hälfte ein. Die Gastgeber gingen in der 40. Minute durch ein Tor von Hamad nach einer Ecke mit 1:0 in Führung. Nach dem Wechsel agierten die Sinsheimer aggressiver während der Werkself die Ideen fehlten, um den dichten Abwehrriegel der Gastgeber zu durchbrechen. Erst in der 75.Minute gelang es Toprak nach einer Ecke, den Ball per Kopf über die Linie und damit zum Ausgleich zu bringen. In der Schlussphase lieferten sich beide Mannschaften ein packendes Duell, an dessen Ende Hoffenheim einen Punkt festhalten konnte. In den übrigen Partien siegte Ingolstadt gegen Mainz mit 1:0, Hannover unterlag gegen Darmstadt 1:2, Hertha und Augsburg trennten sich torlos und Stuttgart sammelte mit einem 3:1-Sieg gegen Köln wichtige Punkte im Abstiegskampf. Am Abend folgt noch die Begegnung zwischen Dortmund und Mönchengladbach. Anpfiff ist um 18.30 Uhr.  

Neue Grenzen ziehen
Barzani: „Sykes-Picot ist am Ende“ – Kurdenstaat muss gegründet werden

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Erbil (nex) – Der Präsident der Kurdenregion im Nordirak (KRG), Masoud Barzani, hat die politischen Führer der Welt dazu aufgerufen, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass ihre willkürliche Grenzziehung infolge des Sykes-Picot-Abkommens keine Zukunft habe. Ihr Konzept für den Mittleren Osten sei gescheitert. Darüber hinaus rief er die Weltmächte dazu auf, eine neue Gesamtlösung für die Region auf dem Verhandlungswege anzuvisieren, die unter anderem auch einen kurdischen Staat umfassen soll. Barzani erklärte, es zeichne sich ab, dass der Irak und Syrien nie wieder zu Einheitsstaaten werden würden und dass die „erzwungene Koexistenz“ im Rahmen willkürlich gezogener Grenzen ein Fehler gewesen wäre.
„Ich denke, dass die Führer der Welt im Innersten denken, dass die Sykes-Picot-Ära vorüber ist“, erklärte Barzani gegenüber dem „Guardian“. „Ob sie es sagen oder nicht, akzeptieren oder nicht, die Realität auf dem Boden sieht so aus. Aber wie Sie wissen, sind Diplomaten konservativ und geben ihre Einschätzungen immer erst in der späten Phase einer Entwicklung ab. Und manchmal werden sie von diesen sogar überrollt.“
Seit dem Vormarsch der Terrormiliz IS (Daesh) innerhalb des Irak im Juni 2014, als die Extremisten die Millionenstadt Mosul überrannten, hat sich die politische Landkarte des Landes stark verändert. Kurdische Peshmerga haben die Kontrolle über Kirkuk und Sindschar übernommen und kontrollieren nun ein mehrere tausend Quadratkilometer großes Territorium. Vier Monate vor dem 100-Jahr-Jubiläum des Sykes-Picot-Abkommens, in dem Großbritannien und Frankreich die eigenen Einflusssphären im zerschlagenen Osmanischen Reich untereinander aufteilten, erklärt nun Barzani, es würde zu weiterer regionaler Desintegration und Zerstörung führen. Barzani sprach im „Guardian“ auch über eine Unabhängigkeit als Schwerpunkt kurdischer Ambitionen, und dass diese – obwohl alle Staaten mit kurdischen Minderheiten eine solche vehement ablehnen – „jetzt näher ist als je zuvor“. Die Souveränität eines Kurdenstaates auf dem Gebiet der heutigen Autonomieregion im Irak würde auch Ländern, die der Gedanke an einen solchen Staat ängstigen würde, Klarheit geben. Im Laufe der letzten zehn Jahre hatte sich das Verhältnis zwischen der Regionalregierung in Erbil und der Zentralgewalt in Bagdad immer stärker verschlechtert. Steine des Anstoßes waren unter anderem die Verwertung des Öls aus der KRG – die zur Folge hatte, dass Bagdad Erbil wiederholt die Anweisung von Haushaltsmitteln verweigerte – und die Einnahme des multinationalen Kirkuk durch kurdische Peshmerga, die dazu führte, dass die Erdölpipelines aus der Stadt in Richtung Türkei umgeleitet wurden. An die Stelle der bisherigen Ordnung sollen Barzani zufolge Vereinbarungen treten, welche die entstandenen Realitäten sozialer und konfessioneller Spaltung anerkennen, aber einen Modus vivendi finden, in denen ein Versöhnungsprozess und ein konstruktives Miteinander möglich wäre. Die Autonome Kurdenregion werde in diesem Zusammenhang als Stabilitätsfaktor wirken, wie man das auch in den vorangegangenen 15 Jahren gemacht habe. Über die Türkei, die ein langjähriger Verbündeter der KRG ist, sagte deren Präsident: „Wir haben nicht mit der Türkei darüber gesprochen, ob sie das akzeptiert oder nicht. Ich glaube auch nicht, dass sie etwas dagegen hätte. Es ist unser nationales Recht. Wir sind keine Gefahr für irgendjemanden, aber wir fragen auch niemanden, ob wir unsere Rechte ausüben dürfen.“ Die Situation habe sich in markanter Weise verändert, so Barzani. „Früher war es in der Türkei verboten, Worte wie ‚Kurden‘ oder ‚Kurdistan‘ zu verwenden, aber als ich im letzten Monat dort war, hing die Kurdistan-Flagge im Präsidentenpalast.“ Barzani sei bewusst, dass eine große Bürde auf ihm laste, aber „es ist eine heilige Verantwortung“.   [paypal_donation_button]   Mehr zum Thema:

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