TV-Tipp
SWR2 sendet Berliner Sonderkonzert für Flüchtlinge und Helfende

Baden-Baden (ots) – „Willkommen in unserer Mitte.“ Unter diesem Motto gaben die Berliner Philharmoniker, das Konzerthausorchester Berlin und die Staatskapelle Berlin am Dienstag ein Konzert für Flüchtlinge, ihre Familien sowie Helferinnen und Helfer. SWR2 sendet das Konzert mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Sergej Prokofjew und Ludwig van Beethoven am Donnerstag, 3. März, um 10.30 Uhr. Musik erreicht alle Menschen Die Musiker der drei Orchester sowie die Chefdirigenten Daniel Barenboim, Iván Fischer und Sir Simon Rattle möchten mit dem Konzert aus der Berliner Philharmonie Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen sind, willkommen heißen und zwar in einer Sprache, die alle Menschen erreicht und berührt, die Musik. Sie danken aber zugleich auch den vielen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement. Das Konzertprogramm Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert d-Moll KV 466 Staatskapelle Berlin Klavier und Leitung: Daniel Barenboim Sergej Prokofjew: Sinfonie Nr. 1 D-Dur, „Symphonie classique“ Konzerthausorchester Berlin Leitung: Iván Fischer Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur, 2. Satz und 4. Satz Berliner Philharmoniker Leitung: Simon Rattle (Konzert vom 1. März aus der Berliner Philharmonie)

TV-Tipp
On Demand verfügbar: „Spectre“ ab März auf Sky Select

Unterföhring (ots) – Es war einer der am sehnlichsten erwarteten und erfolgreichsten Kinofilme des vergangenen Jahres: der 24. offizielle Bond-Film „Spectre“. Sky präsentiert den bombastischen Blockbuster ab 3. März auf Sky Select, Sky Select HD und Sky Select auf Sky On Demand. In Daniel Craigs viertem Doppelnullauftritt – mit 7 Millionen Kinobesuchern in Deutschland nach „Skyfall“ sein zweiterfolgreichster Einsatz – scheint James Bond am Ende. Doch das ist für Regisseur und Oscarpreisträger Sam Mendes nur die Grundlage für eine atemberaubende Jagd nach Bösewicht Franz Oberhauser (Christoph Waltz) durch die verschiedensten Kontinente. In „Spectre“ deckt James Bond die Existenz einer Organisation auf, die ihn schon öfters beschäftigte. So machte „Spectre“- in der deutschen Synchronisation früher als „Phantom“ bezeichnet – schon in „Jagd auf Dr. No“, „Liebesgrüße aus Moskau“, „Feuerball“, „Man lebt nur zweimal“, „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ und „Diamantenfieber“ Bond das Leben schwer. Ausstrahlungstermine „Spectre“ auf Sky Ab 3. März exklusiv verfügbar auf Sky Select, Sky Select HD und Sky Select auf Sky On Demand. Über „Spectre“ Obwohl James Bond in Mexiko unter Einsatz seines Lebens einen Terroranschlag verhindert, führt sein eigenmächtiges Handeln zur unbefristeten Beurlaubung. Da das ungeliebte Doppelnullprogramm ohnehin einer Umstrukturierung der Geheimdienste zum Opfer fallen soll, scheint der Geheimagent Ihrer Majestät allein im Kampf gegen eine übermächtige Organisation, die weltweit Terror sät. Doch in M, Moneypenny und Q findet er loyale Mitstreiter – und bei der mysteriösen Tochter eines gefährlichen Kriminellen sogar die große Liebe. Mehr noch als im global erfolgreichen Vorgänger rücken Regisseur Sam Mendes und sein Autorenteam die Actionelemente des Franchise fast in den Hintergrund, richten den Fokus auf Drama, Figureninteraktion und Ernsthaftigkeit, die kaum noch Raum für platte Dialoge lässt. Behutsam baut der Film Figuren und Geschichte auf – und zahlreiche Querverweise auf die Bondhistorie ein. Diese neuen Stärken machen „Spectre“ zu einem intimen Spektakel. Der Bond Song „Writings on the wall“ von Sam Smith wurde außerdem mit einem Oscar ausgezeichnet. OT: Spectre; USA/GB 2015, 148 Min., R: Sam Mendes. D: Daniel Craig, Christoph Waltz, Naomie Harris, Léa Seydoux, Ralph Fiennes, Ben Whishaw, Dave Bautista, Monica Bellucci, Andrew Scott, Rory Kinnear, Jesper Christensen, Stephanie Sigman

Online
REWE gewinnt prestigeträchtigen E-Commerce-Award für seinen Onlineshop rewe.de

München (ots) – REWE hat mit seinem Online-Angebot rewe.de den 1. Platz des Internetworld-Shop-Awards in der Kategorie Multichannel gewonnen. Der Award wird alljährlich von einer Expertenjury vergeben und im Vorfeld der Internetworld-Messe in München überreicht. Genussvolles Einkaufen auf allen Kanälen: Mit seinem Online-Angebot rewe.de möchte der Lebensmittelhändler rund um die Uhr für seine Kunden erreichbar sein und ihnen auch im Internet sein Sortiment präsentieren. Über die Internetseite oder die REWE-App können Kunden die gewünschten Artikel bestellen und sie bequem zur eigenen Haustür liefern lassen. Außerdem gibt es einen umfangreichen Servicebereich, in dem sich Kunden leckere Rezepte aussuchen und die entsprechenden Zutaten direkt in den Warenkorb legen. Um dieses digitale Einkaufserlebnis zu realisieren, hat sich REWE für die flexible E-Commerce-Plattform von commercetools und die CMS-Lösung von Magnolia entschieden. commercetools entwickelt ein System, über das Händler komplexe Produktkataloge bequem verwalten und ihre Kunden auf allen Kanälen ansprechen können. Als modernes Content-Management-System setzt Magnolia seine Kunden in die Lage, redaktionelle und multimediale Inhalte zu verwalten und damit ansprechende Informationsseiten zu erstellen. Mit dem Konzept, sein Sortiment sowohl im Markt als auch im Internet zu präsentieren, konnte REWE die Jury, bestehend aus bekannten Experten und Journalisten der E-Commerce-Welt, überzeugen. Im Rahmen einer feierlichen Gala wurde der Preis gestern den Verantwortlichen überreicht. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und werden Händler auch in Zukunft gerne dabei unterstützen, ihren Kunden inspirierende Angebote im Internet und im stationären Handel anzubieten“, sagt Dirk Hörig, CEO und Mitgründer von commercetools. commercetools und Magnolia präsentieren heute und morgen auf der Internetworld (B112/Halle B6) innovative Lösungen und spannende Referenzprojekte rund um das Thema Omnichannel und Content Commerce. Im Rahmen des Internetworld-Shops (H42/Hall B5) können Interessenten mit der neuen Sunrise-App von commercetools den Einkauf der Zukunft selbst ausprobieren. ÜBER COMMERCETOOLS Die commercetools GmbH wurde 2006 von Denis Werner und Dirk Hörig gegründet. Das Technologieunternehmen hat Standorte in München, Berlin und New York und beschäftigt derzeit mehr als 80 Mitarbeiter. commercetools ist einer der weltweit führenden Anbieter Cloud-basierter E-Commerce-Technologie. Mit seiner hochverfügbaren Plattform lassen sich komplexe Handelsmodelle über alle Verkaufskanäle und für sämtliche Endgeräte realisieren. Mittels der umfangreichen E-Commerce-API können bestehende Unternehmens-Prozesse und -Technologien flexibel angebunden werden. Außerdem ermöglicht die Plattform zukunftsfähige Lösungen für den B2C- und B2B-Handel. Zu ihren Kunden gehören unter anderem BRITA, Koffer24, Merkur, Wöhrl und REWE. Weitere Informationen: www.commercetools.com. ÜBER MAGNOLIA Magnolia ist ein freies Open-Source Content-Management-System (CMS) auf Java-Basis. Einfache Bedienbarkeit und flexible Nutzungsmöglichkeiten überzeugen Kunden aller Größenordnungen mit unterschiedlichsten Anforderungen wie die EADS, Seat, DeutschlandCard, Migros, Stadtwerke München sowie U.S. Navy, jBoss, Texas State University und viele mehr. Magnolia wird in über 100 Ländern von führenden Unternehmen der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand eingesetzt.

Flüchtlingskrise
Verdi-Chef Bsirske verteidigt Gabriel gegen Schäuble

Berlin (ots) – Der Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske hat sich im Streit um höhere öffentliche Ausgaben im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise auf die Seite des Bundeswirtschaftsministers und SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel gestellt. „Die Tatsache, dass von der CDU-Spitze so empfindlich reagiert wurde, ist ein Zeichen von Schwäche“, sagte Bsirske dem Tagesspiegel. Die Flüchtlingskrise wirke „als Katalysator für lange vorhandene Probleme“. Beispielhaft nannte der Verdi-Vorsitzende den Wohnungsbau. Bis zu 20.000 Sozialwohnungen würden im Jahr gebaut, aber 80.000 gingen gleichzeitig aus der Sozialbindung. „Und das in einer Situation, in der in den Ballungsräumen bereits jetzt ein enormer Mangel an bezahlbaren Wohnungen besteht. Das Problem wird sich dramatisch zuspitzen.“ Die von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) verteidigte „schwarze Null“ im Bundeshaushalt nannte der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft „absolut unsinnig“. Wenn der Finanzminister in Zeiten von Negativzinsen auf Kredite verzichte, für die er sogar noch Geld bekomme, sei das „ökonomisch nicht mehr nachvollziehbar und unsozial. Man muss den sozialen Zusammenhalt stärken, wenn man die aktuellen Probleme lösen will“, sagte Bsirske der Zeitung. „Dabei stärken wir Minister Gabriel den Rücken.“

Online
Strengere Regeln für Bewertungsportale sind notwendig

Stuttgart (ots) – Unsere Gesellschaft begreift immer stärker, dass sich im Internet trotz seiner angeblichen Transparenz keineswegs stets die Wahrheit durchsetzt. Zu dieser Entwicklung passt die jüngste Entscheidung des Bundesgerichtshofs über das Ärztebewertungs-Portal Jameda. Die Justiz schreibt den Anbietern solcher Plattformen, auf denen Patienten ihre Erfahrungen mit Ärzten schildern oder Touristen ihren Urlaub resümieren, ins Stammbuch, dass sie solche Bewertungen stärker überprüfen müssen als bisher. Dass es dieses Urteils bedurfte, ist ein Skandal und stellt den Betreibern der Portale ein schlechtes Zeugnis aus. Denn selbstverständlich müssen die Anbieter sicherstellen, dass etwa ein Patient wirklich in der Praxis war, die er bewertet. Die BGH-Entscheidung setzt hier einen vernünftigen Mindeststandard. Dieser hilft den Verbrauchern, sich zu orientieren. Auch der Schutz der Bewerteten vor Verleumdungen wird erhöht. Gleichwohl wäre es gerade beim Thema Gesundheit gefährlich, sich blind auf die im Internet verbreiteten Erfahrungen anderer zu verlassen. Ob man rasch einen Termin bekommt, in der Praxis freundlich behandelt wurde oder sich der Arzt Zeit genommen hat, vermag jeder Einzelne zwar leicht einzuschätzen. Doch ein Urteil über die Behandlungsqualität bleibt in der Regel laienhaft.

Weltweite Handynutzung
Türkei: Größter Zuwachs bei Smartphone-Käufen weltweit

Ankara (nex) – Die Türkei ist in den letzten zwei Jahren mit einer Zunahme von 42 Prozentpunkten bezüglich des prozentualen Zuwachses der Anzahl der Smartphonebesitzer auf Platz eins unter den 40 größten Wirtschaftsmächten gerückt. Nach Angaben des Statistikinstituts der Türkei (TÜIK) betrug der Gegenwert der importierten Mobiltelefone des Landes in den letzten 15 Jahren 23,4 Milliarden Dollar. Auch nach dem aktuellen Bericht des US-amerikanischen Thinktanks Pew Research Center stieg der Anteil der Smartphonebesitzer weltweit von 41 Prozent im Jahr 2013 auf 72 Prozent im Jahr 2015. Diese schnelle Zunahme hatte auch einen signifikanten Anstieg des Internetkonsums zur Folge. Auf globaler Ebene rangiert die Türkei diesbezüglich auf Platz elf. Spitzenreiter in diesem Bereich ist Südkorea, wo 94 Prozent der Bevölkerung über ein Smartphone verfügen und mit diesem ins Internet gehen. Japaner sind genügsam Während im Jahr 2013 der Anteil der Smartphonebesitzer in der Türkei noch 17 Prozent betrug, kletterte dieser Anteil im Jahr 2015 auf 59 Prozent. In Frankreich hingegen stagnierte dieser Anteil bei 49 und in Japan bei 39 Prozent. Die Hälfte der Erwachsenen in Japan nutzen klassische Mobiltelefone. Elf Prozent besitzen sogar überhaupt kein Mobiltelefon – in der Türkei sind das lediglich fünf Prozent der Erwachsenen. Ausgaben so hoch wie für ein Kernkraftwerk Bemerkenswert ist auch, dass in der Türkei die Gesamtsumme von 23,4 Milliarden Dollar, die zwischen 2000 und 2015 für importierte Mobiltelefone ausgegeben wurde, im Vergleich sogar die Investitionssumme für das Kernkraftwerk Akkuyu (Provinz Mersin, Südtürkei) übersteigt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu, die sich auf Daten des Statistikinstituts der Türkei (TÜIK) beruft, erreichte die Zahl der importierten Telefone in den letzten sechzehn Jahren mit einer Zunahme von 78 Prozent 165,7 Millionen. Die dafür bezahlte Gesamtsumme weist dabei einen Anstieg um 200 Prozent aus. Der Wert des Mobiltelefonexports des Landes selbst betrug dagegen rund 31 Millionen Dollar. Gefälle Schwellenländer – Industrieländer 87 Prozent aller Internetnutzer in der Türkei sind in den sozialen Medien aktiv. Das Land befindet sich somit in diesem Bereich nach Jordanien, Indonesien, den Philippinen und Venezuela an fünfter Stelle. Auffallend ist, dass in den USA 71, in Frankreich 57 und in Japan nur 51 Prozent der Internetuser soziale Medien in Anspruch nehmen. Die Nutzung der sozialen Medien in den Schwellenländern wie der Türkei ist also im Vergleich zu der in den Industrieländern um einiges höher. Über 35-Jährige internetfaul Auch wenn der Internetkonsum in der Türkei rasend zunimmt, gibt es dennoch im Vergleich zu den Industrieländern in diesem Bereich immer noch Aufholbedarf: So müssten vor allem die über 35-Jährigen noch viel häufiger “online” sein, um diese Lücke zu schließen. Ende 2015 gingen 93 Prozent aller 18- bis 34-Jährigen online. In der Altersgruppe 35+ hingegen fiel dieser Anteil auf 53 Prozent. Mit dieser Differenz von 40 Prozentpunkten befindet sich die Türkei nach China und der Ukraine unter den Ländern mit der größten „Kluft“ zwischen den Generationen an dritter Stelle. In Südkorea hingegen haben auch 92 Prozent aller über 35-Jährigen einen Internetzugang.  

Börsen-Kooperation
Finanzmarkt: Börsen in Istanbul und Teheran arbeiten künftig zusammen

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Istanbul (nex) – Die Börse Istanbul und die Börse Teheran haben in der iranischen Hauptstadt Teheran ein Kooperationsabkommen unterzeichnet. Wie der Generaldirektor der Börse Istanbul, Tuncay Dinç, erklärte, wolle man mit diesem Abkommen die wirtschaftliche Entwicklung beider Länder unterstützen.
Die Türkei und der Iran würden mit ihrer jungen Bevölkerung und der großen Nachfrage in ihrer Region ein bedeutendes Wirtschaftspotenzial darstellen. Die Mission der Börsen sei es, den Wert der Ersparnisse des Volkes zu steigern, die Wirtschaftsentwicklung zu unterstützen und das Kapital zu verteilen.
Beide Länder würden sich in einer wichtigen Ära befinden, denn sowohl die Türkei als auch der Iran würden in der Zukunft zu den bedeutenden Staaten der Welt gehören. Bereits im Oktober habe man gemeinsam mit der Teheraner Börse eine Absichtserklärung unterzeichnet, um diese Kooperation weiter auszubauen und in die Zukunft zu tragen. Künftig wolle man auch noch weitere Abkommen unterzeichnen, fügte der Generaldirektor der Börse Istanbul hinzu.

Turkish Airlines
Rekord: Gewinn von Turkish Airlines knackt 2015 erstmals Milliarden-Dollar-Marke

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Istanbul (nex) – Turkish Airlines hat einen neuen Meilenstein in seiner Firmengeschichte gesetzt und am Montag erstmals in der Geschichte des Flaggschiffs der türkischen Luftfahrt einen Nettogewinn von mehr als einer Milliarde US-Dollar für das Jahr 2015 verkündet. Nachdem Turkish Airlines seine konsolidierten Berichte über die Finanzlage an die Istanbuler Börse weitergeleitet hatte, wurde auch der Öffentlichkeit gegenüber enthüllt, dass die Fluglinie gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ihren in Türkischer Lira ausgewiesenen Gewinn um 65 Prozent auf 2,993 Mrd. TL (1,08 Mrd. US-Dollar) steigern und damit ihr Milliardenziel übertreffen konnte. Auch der Nettogewinn aus dem laufenden Geschäft wuchs um 72 Prozent auf 2,486 Md TL (895 Mrd. US-Dollar) an. Die Umsatzerlöse wuchsen im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent auf 28,752 Mrd. TL. Während der vorangegangen neun Monate konnten die Turkish Airlines ihre Kapazität (Sitzauslastung pro Kilometer) um 13,6 Prozent steigern. Man beförderte insgesamt 61,2 Millionen Passagiere im Rahmen von 453 000 Flügen bei einer Auslastung von 78 Prozent. Die Gewinnmarge des Unternehmens vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Amortisierung (EBITDA), ein guter Maßstab bezüglich des Potenzials, Barmittel zu lukrieren, stieg um 5,7 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf 24,5. Trotz des intensiven Wettbewerbs in der globalen Luftfahrt, der politischen und ökonomischen Instabilität in der Region und der Währungsturbulenzen, die den Sektor direkt treffen, gelang es der TA, ihren Platz unter den weltweit profitabelsten Airlines auch 2015 zu halten. Bereits zum fünften Mal wurde sie zu „Europas bester Fluglinie“ gewählt und seitdem mit Beginn des Jahres 2016 auch Direktflüge nach San Francisco, Miami, Maputo, Taipei, Manila und Mauritius angeboten werden, ist die Zahl der Destinationen der Turkish Airlines auf 284 (49 im Inland, 235 international) in 113 Ländern der Welt angestiegen.
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Karlsruhe
Richter wegen fremdenfeindlicher Beiträge auf Facebook entlassen

Karlsruhe (nex) – Wegen fremdenfeindlicher Einträge bei Facebook hat sich das Verwaltungsgericht Karlsruhe von einem ehrenamtlichen Richter getrennt. Wie der Verwaltungsgerichtshof am Freitag in Mannheim mitteilte, sei der Mann mit Beschluss vom 19. Februar von seinem Amt entbunden worden. Dies berichten Medien unter Berufung auf eine Mitteilung der dpa. Begründet habe der Präsident des Verwaltungsgerichts seinen Antrag unter anderem damit, dass der ehrenamtliche Richter einen fremdenfeindlichen Beitrag bei Facebook weitergeleitet und damit sich zu eigen gemacht habe, berichten Medien weiter. In diesem Beitrag seien Menschen mit verfremdeten ausländischen Vornamen als Futtermittel für Kampfhunde dargestellt worden. Wie Medien weiter berichten, sei dies als Verstoß gegen das verfassungsrechtliche Gebot zur Achtung der Menschenwürde aufgefasst worden. Auch habe der ehrenamtliche Richter den Beitrag „Ich bin ein Bürger des Deutschen Reichs und kein Personal der Firma BRD“ weitergeleitet. Daher bestünden Zweifel, ob er seiner Verpflichtung zu verfassungstreuem Verhalten nachkommen werde und als ehrenamtlicher Richter geeignet sei. (Az.: 1 S 308/16)  
 

Unternehmensstandort Singapur
Singapur: Gefragte Präzision

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Singapur (nex) – Die Bedeutung der Zulieferindustrie ist Endverbrauchern meist nicht bewusst. Was in technischen Geräten verbaut wurde, bekommt der Konsument oft gar nicht zu Gesicht – es sei denn, er schraubt etwa sein Auto oder seine Digitalkamera auseinander. Ohne die spezialisierten, zumeist mittelständischen Hersteller in Bereichen wie Feinmechanik oder Präzisionsbearbeitung sind viele Produkte heute undenkbar. Entsprechend hoch ist der Beitrag dieser Unternehmen zur Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft – nicht nur in Deutschland. singapurnex24.edb.gov
Singapurs Wirtschaft ist von mittelständischen Unternehmen geprägt, von denen viele im Bereich der Präzisionstechnik tätig sind. Als Zulieferer für Branchen wie Elektronik, Medizintechnik oder Luftfahrt haben sie mit ihren Erzeugnissen, die im Endprodukt meist verborgen bleiben, einen großen Anteil an der Bruttowertschöpfung des Landes. Nicht umsonst gehört die verarbeitende Industrie zu den tragenden Säulen der Wirtschaft. Ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt liegt bei über 20 Prozent (siehe Grafik rechts). Dies entspricht ungefähr dem Niveau in Deutschland. Laut Singapore Statistics legte die verarbeitende Industrie Singapurs bis September 2011 binnen Jahresfrist beim Umsatz um rund 13 Prozent zu.
Optimale Rahmenbedingungen
Bei diesen Gemeinsamkeiten in der Wirtschaftsstruktur und angesichts solider Wachstumsraten verwundert es nicht, dass auch deutsche Mittelständler den Großkonzernen nach Asien folgten und sich in Singapur etablierten. „Singapur ist die wirtschaftliche Metropole Südostasiens und bietet als Standort viele Vorteile. Vor allem wenn man als Unternehmen neu in die Region kommt“, sagt Dr. Tim Philippi, Chef der Deutsch-Singapurischen Industrie- und Handelskammer. Dazu zählen neben der englischen Sprache das wirtschaftsfreundliche politische Umfeld sowie die gute Infrastruktur. Bei 2700 Unternehmen im Bereich der Präzisionstechnik gibt es eine Vielzahl potenzieller Kooperationspartner.
(Foto: skeeze)
(Foto: skeeze)
Hinzu kommt Singapurs starke Stellung als Standort für Forschung und Entwicklung, die deutsche Firmen dazu bewegt, in Singapur einen Standort für Feinmechanik aufzubauen. Die Zusammenarbeit zwischen örtlichen Forschungsinstituten und Wirtschaft ist eng. In diesem Umfeld können Unternehmen Innovationen schnell voranbringen und dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern. Dies hat etwa Dorma aus Ennepetal überzeugt. Der Weltmarktführer für moderne Türsysteme wagte 1978 den Schritt nach Asien und gründete eine Tochtergesellschaft in Singapur. „Singapur hat für Dorma eine hohe strategische Bedeutung. Anfangs als unser erster internationaler Produktionsstandort und heute als Wachstumsmotor für unser gesamtes asiatisches Geschäft“, sagt Thomas P. Wagner, Geschäftsführer der Dorma Gruppe.
Ideales Wachstumsumfeld
Das deutsche Lager wird kontinuierlich größer. Rund zwei Drittel der deutschen Unternehmen in Singapur sind mittelständische Unternehmen, die von gut ausgebildeten Fachkräften vor Ort und idealen Wachstumsbedingungen profitieren. Zuletzt hat die Regierung ein Förderprogramm in Höhe von 43 Millionen Euro zur Ausbildung junger Menschen im Technikbereich aufgelegt sowie ein Konjunkturpaket aus Steuersenkungen und Liquiditätshilfen in Höhe von zehn Milliarden Euro bereitgestellt. „Als Hersteller innovativer Lösungen in der Materialprüfung partizipieren wir direkt von der Entwicklung der verarbeitenden Industrie in Singapur. Seit der Wirtschaftskrise 2009 ging es, unterstützt durch attraktive Fördermaßnahmen der Regierung, wieder schnell bergauf. Wir haben hier besonders in den Segmenten Kunststoff, Medizintechnik und Luftfahrt schöne Wachstumserfolge“, sagt Christian Wiese, Geschäftsführer von Zwick Asia. Das Unternehmen gehört zur Zwick Roell Gruppe aus Ulm, deren Maschinen und Systeme in der Material- und Bauteilprüfung zum Einsatz kommen.
Rückgrat der Wirtschaft
Zwicks Produkte sind unter anderem im Bereich der Feinmechanik gefragt. Die Branche bildet praktisch das Rückgrat der Produktion in Singapur. 2009 setzte sie 10,4 Milliarden Euro um – das entspricht neun Prozent des gesamten Produktionsausstoßes des Landes. Singapur hat sich zu einem globalen Zentrum für hochwertige Feinmechanik und zum Knotenpunkt für komplexe Fertigung entwickelt. Ein Beispiel: Mittlerweile kommen 70 Prozent der weltweiten Produktion an Drahtbondern für die Halbleiterindustrie aus Singapur. Eine Entwicklung, welche die in München beheimatete F&K Delvotec Bondtechnik GmbH hautnah miterlebt hat. Das Unternehmen war der erste Hersteller vollautomatischer Bonder in Europa. Diese dienen zur Drahtkontaktierung von Mikrochips. F&K Delvotec errichtete in Singapur ein Zentrum für Applikation, Service und Vertrieb von Drahtbondern und ist dort inzwischen seit mehr als 20 Jahren aktiv. „Wichtig war für uns unter anderem die günstige Verkehrslage in der Nähe unserer wichtigsten Kunden in Malaysia, auf den Philippinen und in Thailand. Inzwischen haben wir auch in geringerem Maß eine Konstruktionsabteilung in Singapur eingerichtet, um kundenspezifische Anpassungen schneller und ohne die Zeitverschiebung zwischen Europa und Asien erledigen zu können“, sagt Dr. Farhad Farassat, geschäftsführender Gesellschafter von F&K Delvotec. Als günstig bewertet auch Oliver Naucke, Head of Marketing der Uhlmann Group, die Marktbedingungen. Das Unternehmen entwickelt Verpackungsmaschinen für die Pharmaindustrie – vom Blister über die Faltschachtel bis zur Fläschchenabfüllung. Vor vier Jahren hat Uhlmann eine eigene Fertigung in Singapur aufgebaut und diesen Schritt nicht bereut. „Für Serienprodukte, gerade mit technologischem Anspruch, ist Singapur nach wie vor ein guter Standort.“