Auto&Motor
Verkehrssünden werden im Ausland oft strenger bestraft als hierzulande
Staatliche Grundsicherung
Jeder vierte Arbeitslose rutscht sofort in Hartz IV – Künstler und Kreative besonders stark betroffen
Ökologischer Landbau
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Internationaler Fahrrad-Kongress
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EU-Türkei-Beziehungen
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Irak
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Irak
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#Wirkaufenbeimtürken
„Kauft beim Türken“: Deutsche solidarisieren sich mit ihren Mitbürgern
Liebe Kunden, soeben erreichte uns dieser Brief und löste Entsetzen in uns aus. Wir sind nun seit 25 Jahren als Familienunternehmen hier etabliert und fühlen uns auch als Teil von Lingen. Wir haben uns immer von politischen, kulturellen und religiösen Diskussionen distanziert. Und gerade deshalb möchten wir diesen Brief nicht anerkennen. Trotz dessen möchten wir alle, die derselben Meinung sind, bitten von einem weiteren Besuch bei uns abzusehen. Allen anderen Kunden und Freunden, die uns wirklich kennen, möchten wir uns für die langjährige Treue und Freundschaft danken.
Einen schönen Tag wünscht Ihnen die Familie Yavuz
„Der Großteil dieses Landes denkt anders als der sogenannte „Demokrat“. Wir gemeinsam besiegen solche bösen Anschuldigungen jeglicher Menschen, die meinen Vergangenes mit der Gegenwart zu verbinden.“„Was hat mein Gemüsehändler mit den Kommentaren Erdogans zu tun?“, fragte etwa die dreifache Mutter Angelika Engels, beim Einkauf in einem türkischen Geschäft in Dortmund im Gespräch mit NEX24. „Ich kaufe hier seit 15 Jahren ein.“ „Liebe Familie Yavuz, ich bin überzeugt, dass das frische Obst und Gemüse uns deutschen in der Mehrheit weiterhin schmeckt und wenn ich sage „uns“, dann meine ich uns, ihr seid ein Teil von Deutschland“, schreibt etwa Andrea Buhs im Kommentarbereich auf der Facebookseite der Familie.









Bulgarien
Fechten: Präsident Erdogan gratuliert türkischem Weltmeister Ibrahim Ahmed Acar
Sofia (nex) – Ibrahim Ahmed Acar hat am gestrigen Samstag Geschichte geschrieben: Er wurde der erste türkische Fecht-Weltmeister. Dies teilte der Türkische Fechtverband mit.
Acar holte sich bei den diesjährigen Kadetten- und Junioren-Weltmeisterschaften im bulgarischen Plovdiv die Goldmedaille, nachdem er im Finale seinen US-amerikanischen Gegner Christopher Walker mit 15-13 bezwungen hatte.
Nur einen Monat zuvor hatte der 17-Jährige bei den Kadetten- und Junioren-Europameisterschaften, ebenfalls in Plodiv, die erste Goldmedaille eingeheimst.
Der Vorsitzende des Türkischen Fechtverbands, Murat Atali, betonte, dass Atalis Sieg einen historischen Erfolg für die Türkei darstelle:
„Innerhalb eines Monats hat ein Sportler zwei Goldmedaillen bei den Welt- und Europameisterschaften gewonnen – das sind zwei Fechtveranstaltungen, bei denen wir in unserer bisherigen Geschichte null Medaillen hatten.“
Der junge Mann habe sich nun eine Medaille bei den olympischen Spielen zum Ziel gesetzt, so Atali weiter.
Wie aus Präsidialkreisen bekannt wurde, habe der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan Acar gratuliert.
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Berlin
Union verschärft Angriffe auf Schulz: Erst mal Realität richtig darstellen
„Martin Schulz muss erst einmal die Realität unseres Landes richtig darstellen. Dann können wir auch über seine Problemlösungen diskutieren.“Schäuble monierte, die Sozialdemokraten erklärten die Lebensarbeitszeit für tabu. „Stattdessen wird rein schematisch auch für heute ganz junge Menschen über das Rentenniveau mit 65 Jahren gesprochen. Das sind völlig abstrakte Betrachtungen mithilfe sogenannter Eckrentner, die mit der Wirklichkeit der Menschen wenig zu tun haben.“ Der Minister forderte zugleich, die demografische Entwicklung zur Kenntnis zu nehmen. „Die Menschen leben erfreulicherweise sehr viel länger. Und wenn die Lebenserwartung steigt, dann muss die durchschnittliche Lebensarbeitszeit angepasst werden. Wenn zusätzliche Lebensjahre eins zu eins zusätzlichen Ruhestand bedeuten, dann drückt das auf das Rentenniveau.“ Kritisch äußerte sich der CDU-Politiker ferner zu den SPD-Arbeitsmarktplänen: „Herr Schulz hat gesagt, er will länger Arbeitslosengeld zahlen, wenn sich Arbeitslose qualifizieren. Wir wollen die Menschen nicht erst qualifizieren, wenn sie arbeitslos sind, sondern wir wollen sie qualifizieren, damit sie erst gar nicht ihren Job verlieren. Das ist sehr viel besser.“ Schäuble kritisierte in diesem Zusammenhang, dass Schulz die erfolgreiche Agenda 2010 teilweise zurücknehmen wolle. Das heiße: „Die SPD entwickelt Visionen, will aber für die Umsetzung ihrer Ideen nicht die Verantwortung tragen. Deswegen ist die SPD eigentlich lieber Oppositionspartei. Und wir Christdemokraten werden ihr da nicht im Weg stehen.“ Der Finanzminister drängte zudem noch einmal auf neue Regeln für die Bezahlung von Managern. „Aber leider“, so Schäuble weiter, „besteht immer noch keine Einigkeit mit der SPD, Vorstandsbezüge transparent von der Hauptversammlung beschließen zu lassen“. Diese Neuregelung war nach den Worten des CDU-Politikers eigentlich schon im Koalitionsvertrag von 2013 vereinbart. Aber auch der Koalitionsausschuss am Mittwoch habe keine Einigkeit gebracht. „Die SPD steht hier auf der Bremse, um den Sondereinfluss der Gewerkschaften bei den Managergehältern zu schützen. Das verstehen die Menschen nicht.“

