PKK-Terror
Terrorbekämpfung: Russland möchte Kooperation mit Türkei stärken

Der russische Staatspräsident Wladimir Putin hat seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan mitgeteilt, dass sein Land für die Stärkung der Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terror bereit sei.

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Moskau (nex) – Der russische Staatspräsident Wladimir Putin hat seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan mitgeteilt, dass sein Land für die Stärkung der Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terror bereit sei. Dies teilte der Kreml am heutigen Samstag nach dem PKK-Terroranschlag in der zentraltürkischen Stadt Kayseri mit.

Putin habe kurz nach dem Anschlag Erdogan angerufen, um ihm sein Beileid auszusprechen. Bei der Terrorattacke sind 13 Soldaten gestorben und 55 verletzt worden.

Putin habe betont, dass die Antwort auf einen solchen Terroranschlag ein noch entschlossenerer Kampf gegen Terrorgruppen sein sollte.

In einer nach dem Anschlag veröffentlichten Erklärung hat Erdogan den Angehörigen der Opfer sein Beileid ausgesprochen und den Verletzten baldige Genesung gewünscht.

Die Art und Ziele der Anschläge zeigten ganz klar auf, dass „das eigentliche Ziel der separatistischen Terrororganisation [PKK] es ist, der Türkei den Weg abzuschneiden, ihr ein Bein zu stellen und ihre Kraft und Energie in andere Bahnen zu lenken“, betonte er.

„Wir werden gemeinsam mit unserem Volk in nationaler Einheit entschlossen gegen die Terrororganisationen kämpfen“, erklärte Erdogan und fügte hinzu, dass Anschläge auf Soldaten und Polizisten des Landes alle 79 Millionen Einwohner der Türkei ins Visier nähmen.

„Wir wissen, dass diese Anschläge, denen wir ausgesetzt sind, nicht getrennt von den Ereignissen in unserer Region, vor allem den Entwicklungen in Syrien und Irak, ja, selbst von den wirtschaftlichen Prozessen betrachtet werden können“, so der türkische Präsident.


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