Rüstungsdeal
Türkei: 367 Millionen Dollar Drohnen-Deal mit Kuwait

Der türkische Drohnenhersteller Baykar hat mit der kuwaitischen Regierung einen Exportvertrag über Kampfdrohnen des Typs Bayraktar TB2 im Wert von 367 Millionen Dollar abgeschlossen

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Ankara – Ein internationaler Exporterfolg: Weltweite Nachfrage nach Bayraktar-Drohnen erreicht Allzeithoch.

Der türkische Drohnenhersteller Baykar hat mit der kuwaitischen Regierung einen Exportvertrag über Kampfdrohnen des Typs Bayraktar TB2 im Wert von 367 Millionen Dollar abgeschlossen, wie das Unternehmen und die kuwaitische Armee am Dienstag mitteilten.

„Wir haben das Vertragsverfahren mit der kuwaitischen Regierung über den Export von im Inland hergestellten Bayraktar TB2 UCAVs erfolgreich abgeschlossen“, so Baykar in einer auf Twitter veröffentlichten Erklärung.

Die Erklärung fügte hinzu, dass die Drohne, die einen Rekord gebrochen hat, indem sie 27 Stunden und drei Minuten lang unter schwierigen geografischen und klimatischen Bedingungen wie hohen Temperaturen und Sandstürmen ununterbrochen geflogen ist, im kuwaitischen Luftraum zum Einsatz kommen wird.

Das Ansehen und die internationale Nachfrage nach den türkischen Kampfdrohnen Bayraktar TB2 und Bayraktar Akinci sind seit dem Beginn der russischen „militärischen Sonderoperation“ gegen die Ukraine auf der ganzen Welt gestiegen.

Es kommt nicht oft vor, dass ein Waffensystem so beliebt ist, dass die Länder Schlange stehen, um es zu kaufen. Ironischerweise scheint dies derzeit bei der Kampfdrohne Bayraktar TB2 der Fall zu sein. Der kommerzielle Erfolg der TB2, die bereits von 29 anderen Ländern außer der Türkei eingesetzt oder bestellt wurde – hierunter auch EU-Länder wie etwa Polen -, scheint derzeit grenzenlos zu sein

Der Erfolg der TB2 dürfte diejenigen, die das System im Kampfeinsatz untersucht haben, kaum überraschen, denn die TB2 ist wohl die erste Kampfdrohne, der es gelingt, Zuverlässigkeit und Erschwinglichkeit mit verheerenden Ergebnissen auf dem Schlachtfeld zu verbinden: eine Fähigkeit, die im 21. Jahrhundert sehr gefragt ist.

 

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