Start Panorama Kriminalität Gastkommentar PKK-Gewalt: Polizei muss türkische Geschäfte schützen

Gastkommentar
PKK-Gewalt: Polizei muss türkische Geschäfte schützen

Nach dem Mehrfachmord an Kurden und der Brandschatzung in Paris und Marseille durch PKK-Anhänger, schwappt die Gewalt nun auf Deutschland über.

(Archivfoto: nex24)
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Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel

Nach dem Mehrfachmord an Kurden und der Brandschatzung in Paris und Marseille durch PKK-Anhänger, schwappt die Gewalt nun auf Deutschland über. In Dortmund müssen inzwischen türkische Geschäfte wie Synagogen von der Polizei geschützt werden.

Die Hintergründe der Pariser Bluttat wurden von den ermittelnden französischen Behörden und den Medien längst breit und tief aufgearbeitet. Zwei der Toten waren prominente Kurden – eine Aktivistin und ein Musiker. Der Mörder, ein 69-jähriger Franzose ohne Migrationshintergrund, der einen „pathologisch gewordenen Hass auf Ausländer“ hat. In seiner Vernehmung gab der Mörder an, „immer Lust gehabt, Migranten beziehungsweise Ausländer zu töten.“ Von „Kurden“ sprach der Mörder laut französischen Medien kein einziges Mal.

Doch all das interessiert die kurdischen Funktionäre und Sympathisanten in Europa nicht, um die Massen aufzustacheln und auf die Straßen loszulassen. In Paris und Marseille streiften Schergen der PKK durch die Straßen und hinterließen eine Schneise der Verwüstung.

Ihr Zorn richtete sich aber nicht gegen den „weißen Europäer“, sondern gegen Türken und Erdoğan, weshalb sie auch noch Jagd auf alles machten, was sie mit der Türkei assoziieren. Logisch, französischer Rassist ermordet drei PKK-Anhänger bzw. eine Terroristin, Schuld sind aber die Türken und Recep Tayyip Erdoğan.

Am vergangenen Samstag schwappte die Gewaltwelle nun auch auf Deutschland über. Unter dem Motto „Gegen das Massaker des türkischen Staates in Paris“ marschierten rund 320 „Kurden“ durch die Dortmunder Innenstadt und machten dabei auch Jagd auf Türken.

Wie die Polizei von Dortmund berichtet, griffen 20–25 Personen eine Person an, der sie angeblich provoziert habe. Bei dem Mann handelt es sich um einen türkischen Ladenbesitzer. Die Polizei konnte noch rechtzeitig eingreifen und die Lage entschärfen. Die Polizei postierte anschließend Mannschaften vor türkischen Geschäften, um Übergriffe vorzubeugen. Die Polizei sucht, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, Zeugen der Auseinandersetzung.

Im Internet veröffentlichte Videos sind dem Staatsschutz des Polizeipräsidiums Dortmund bereits bekannt. Die Aufnahmen fließen in die Ermittlungen ein. Bei diesen Ermittlungen gegen Unbekannt geht es um Landfriedensbruch und Körperverletzungen.

Auch nach Tagen konnten die öffentlichkeitswirksamen Meldungen der französischen Polizei und der Medien nichts daran ändern, dass die in Deutschland lebenden „Kurden“, Türken und Recep Tayyip Erdoğan für die Morde verantwortlich machen. Das ist auch nicht verwunderlich. In sozialen Netzwerken verbreiten politische Größen wie auch namhafte Persönlichkeiten weiterhin Phrasen wie, die Aufklärung, die Hintergründe oder Hintermänner seien vage und zweifelhaft, folgerichtig Türken und Recep Tayyip Erdoğan die Drahtzieher dieses Mehrfachmordes. Ein gefährliches Spiel das tödlich enden kann!

Hier geht es längst nicht mehr um die Opfer an sich, sondern um knallhart und eiskalt kalkulierte Politik, bei der eine Terrororganisation namens PKK, mit all ihren Ablegern wie der syrischen YPG bzw. SDF, gegen einen souveränen türkischen Staat moralisch wie politisch gestärkt werden soll.