USA
Uiguren-Organisationen für Friedensnobelpreis nominiert

Für ihre Arbeit, mit der sie anhaltende Gräueltaten der chinesischen Regierung aufdecken. haben Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses das Uyghur Human Rights Project (UHRP) und die Campaign for Uyghurs für die Verleihung des Friedensnobelpreises nominiert.

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Washington – Für ihre Arbeit, mit der sie anhaltende Gräueltaten der chinesischen Regierung aufdecken. haben Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses das Uyghur Human Rights Project (UHRP) und die Campaign for Uyghurs für die Verleihung des Friedensnobelpreises nominiert.

In einem Brief an das norwegische Nobelkomitee schrieben die Repräsentanten Tom Suozzi (D-NY) und Chris Smith (R-NJ). Tom Suozzi (D-NY) sowie Chris Smith (R-NJ), die gemeinsam den Vorsitz des parteiübergreifenden Congressional Uyghur Caucus innehaben, dass beide Gruppen das Bewusstsein für die Übergriffe Pekings gegen Uiguren und andere Minderheiten in der nordwestlichen Provinz Xinjiang geschärft haben.

„Die UHRP und die Kampagne für Uiguren haben durch die Verteidigung der Menschenrechte der Uiguren, Kasachen und anderer überwiegend muslimischer ethnischer Minderheiten, die von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) mit Völkermord und anderen Verbrechen gegen die Menschlichkeit bedroht werden, einen bedeutenden Beitrag zum Aufbau von Brüderlichkeit zwischen den Nationen und zur Förderung des Friedens geleistet“, so die Abgeordneten.

Die mutige Arbeit beider Organisationen werde der Welt helfen, eine weitere derartige Tragödie zu verhindern, indem sie sicherstellt, dass „kein einzelner Führer oder keine Regierung, egal wie mächtig, sich der Rechenschaftspflicht für Verbrechen gegen die Menschlichkeit entziehen kann“.

Die Abgeordneten betonten in ihrem Schreiben, dass sich die Organisationen trotz der Vergeltungsmaßnahmen der KPCh „nicht zum Schweigen bringen ließen“.

„Ihre hartnäckigen Bemühungen, eine der größten koordinierten Kampagnen gegen Menschenrechtsverletzungen des 21. Jahrhunderts zu stoppen, werden in die Geschichte eingehen und zu den mutigsten aller zivilgesellschaftlichen Organisationen gehören“, so die Abgeordneten.

„Die Würdigung ihrer Arbeit wird sicherstellen, dass die von Whistleblowern, Familien von Opfern, Überlebenden und Menschenrechtsverteidigern eingegangenen Risiken nicht umsonst waren.“

Omer Kanat, geschäftsführender Direktor des Uyghur Human Rights Project, erklärte gegenüber Radio Free Asia, die Nominierung sei eine Botschaft an China, dass die [Olympischen] Spiele „nicht in der Lage sind, den Völkermord an den Uiguren zu vertuschen“.

„Es ist wirklich eine enorme Ermutigung für die Mitarbeiter und den Vorstand des UHRP und gibt den Uiguren dringend benötigte Hoffnung und Inspiration, zu wissen, dass die Arbeit der uigurischen Gruppen in Oslo Beachtung findet“, sagte der Vorstandsvorsitzende des UHRP, Nury Turkel, der auch stellvertretender Vorsitzender der US-Kommission für internationale Religionsfreiheit ist.

Chinas Verfolgung der uigurischen Minderheit in Xinjiang ist in den letzten Jahren eskaliert und kommt nach Ansicht von Experten einem Völkermord gleich. Man geht davon aus, dass mehr als eine Million Menschen in Internierungslagern festgehalten werden, und es gibt immer mehr Beweise für Umerziehungsprogramme, Einschränkungen religiöser und kultureller Überzeugungen, Zwangsarbeitsprogramme, Massenüberwachung und Zwangssterilisation von Frauen. Auch Zwangsarbeit gehört zu den Vorwürfen.

„Es wird immer deutlicher, dass die Politik und die Praktiken der chinesischen Regierung gegen die turkstämmige muslimische Bevölkerung in Xinjiang den Kriterien für Verbrechen gegen die Menschlichkeit nach internationalem Strafrecht entsprechen“, sagte Beth Van Schaack, Fakultätsmitglied des Stanford Center for Human Rights & International Justice. „Das Versagen der Regierung, diese Verbrechen zu stoppen, geschweige denn die Verantwortlichen zu bestrafen, zeigt die Notwendigkeit eines entschlossenen und koordinierten internationalen Vorgehens.“

China streitet die Vorwürfe vehement ab

China streitet die Vorwürfe vehement ab und sagt, die Politik diene dazu, den Terrorismus zu bekämpfen und die Armut zu lindern. Offizielle Stellen weisen regelmäßig alle Berichte über Missstände als Erfindungen zurück.

Zum Thema

– China –
Menschenrechtler: China begeht Verbrechen gegen die Menschlichkeit an muslimischen Uiguren

Menschenrechtsverletzungen gegen die Uiguren und andere Minderheiten: Mit diesem Vorwurf konfrontiert ein aktueller Bericht von Human Rights Watch und der Universität Stanford Chinas Regierung.

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