Ägäis-Beben
Türkei-Beben: Dreijährige Ayda nach 91 Stunden aus Trümmern gerettet

Nach dem tödlichen Erdbeben in der Ägäis konnte am Dienstagmorgen in der westtürkischen Millionenmetropole Izmir ein weiteres Kleinkind aus den Trümmern geborgen werden. 

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Izmir – Nach dem tödlichen Erdbeben in der Ägäis konnte am Dienstagmorgen in der westtürkischen Millionenmetropole Izmir ein weiteres Kleinkind aus den Trümmern geborgen werden.

Am vierten Tag nach dem schweren Erdbeben in der Westtürkei haben Rettungsteams die dreijährige Ayda gerettet. Sie habe gelächelt und ihre Hand nach den Helfern ausgestreckt. „Wo ist Papa?“, fragte die Dreijährige als Erstes, so die Helfer. Sie habe zudem nach Ayran (Joghurtgetränk) und Wasser gebeten.

„Ich habe ihre Stimme gehört. Ich habe meinen Kopf durch eine Lücke gesteckt. Sie hat gesagt: „Ich habe so Durst“, so ein Rettungshelfer gegenüber dem TV-Sender TRT. Gesundheitlich gehe es der Dreijährigen soweit gut, sagte ein Arzt. Lebensgefährliche Verletzungen gebe es keine. Ein weiterer Rettungshelfer erklärte gegenüber TRT, dass die kleine Ayda sehr viel Glück gehabt habe, weil sie zwischen einer Wasch- und Spülmaschine eingeklemmt gewesen sei. Das habe ihr vermutlich das Leben gerettet.

Erst am gestrigen Montag war ein weiteres dreijähriges Kind nach 65 Stunden aus den Trümmern gerettet worden.

Türkei-Erdbeben: Zahl der Toten steigt auf 102

Die Zahl der Toten nach dem schweren Erdbeben im Westen der Türkei ist nach Angaben der Behörden auf 102 gestiegen. Fast 1.000 Menschen sind bei dem starken Beben verletzt worden. Gebäude wurden beschädigt, Wasser trat bei einem Tsunami über die Ufer. Die türkische Katastrophenbehörde gab die Stärke mit 6,6 an, die US-Erdbebenbehörde USGS sogar mit 7. Laut der türkischen Katastrophenschutzbehörde AFAD lag das Epizentrum in der Ägäis in einer Tiefe von 16,54 Kilometern nördlich der griechischen Insel Samos. Es handele es sich um eines der schwersten Erdbeben der vergangenen Jahre im Mittelmeerraum. Zu spüren war es auch auf dem griechischen Festland.

(Screenshot/Twitter)

 

 

 

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