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Soft-Power-Index: Türkei erneut in der Top 30 – Deutschland wieder auf Platz 3

Portland Communications, eine in London ansässige Agentur für politische Beratung, hat ihr Soft-Power-Index für 2019 veröffentlicht.

(Foto: nex24)
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London (nex) – Portland Communications, eine in London ansässige Agentur für politische Beratung, hat ihr Soft-Power-Index für 2019 veröffentlicht.

Frankreich ist im Soft-Power-Ranking, der sogenannten Softpower30, in diesem Jahr einen Platz aufgestiegen und löste somit Großbritannien als führende Nation ab.

Deutschland befindet sich wie im vergangenen Jahr auf Platz drei der Liste. Schweden hat sich in diesem Jahr um gleich vier Plätze verbessert und verdrängte die USA von Rang vier.

Die Vereinigten Staaten befinden sich nun auf Platz fünf. Nachdem sich die Türkei 2018 nicht im Top-30-Ranking platzieren konnte, erreicht sie 2019 vor Russland Rang 29.

Softpower30-Index 2019

1. Frankreich
2. Großbritannien
3. Deutschland
4. Schweden
5. USA
6. Schweiz
7. Kanada
8. Japan
9. Australien
10. Niederlande
11. Italien
12. Norwegen
13. Spanien
14. Dänemark
15. Finnland
16. Österreich
17. Neuseeland
18. Belgien
19. Südkorea
20. Irland
21. Singapur
22. Portugal
23. Polen
24. Tschechische Republik
25. Griechenland
26. Brasilien
27. China
28. Ungarn
29. Türkei
30. Russland

Soft Power (im Deutschen auch als weiche Macht bezeichnet) ist ein von US-Politikwissenschaftler Joseph Nye geprägter politikwissenschaftlicher Begriff, der die politische Machtausübung (insbesondere die Einflussnahme in den internationalen Beziehungen) auf Grundlage kultureller Attraktivität, der Ideologie und auch mit Hilfe Internationaler Institutionen beschreibt. Zentrales Merkmal der Soft Power ist die Machtausübung durch die Beeinflussung der Ziele politischer Akteure, ohne dass dazu (wirtschaftliche) Anreize oder (militärische) Bedrohungen eingesetzt werden„, so Wikipedia.