Balkan
China und Serbien starten gemeinsame Polizeipatrouillen in Belgrad

Um die wachsende Zahl von chinesischen Touristen und Arbeitern zu bewältigen, hat die serbische Polizei Verstärkung aus China angefordert.

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Belgrad – Um die wachsende Zahl von chinesischen Touristen und Arbeitern zu bewältigen, hat die serbische Polizei Verstärkung aus China angefordert.

Der serbische Innenminister Nebojsa Stefanovic erklärte, dass die Polizeibeamten an mehreren Orten in der Stadt gemeinsame Patrouillen durchführen werden, die entweder als Touristenattraktionen oder als wichtige Orte für chinesische Bürger gelten, um chinesischen Touristen die Kommunikation zu erleichtern.

„Wir haben eine Hotline für Chinesen eingerichtet“, sagte der aus Peking stammende Polizist Jin Yao, der sich letzte Woche auf Patrouillen seinen serbischen Kollegen angeschlossen hat, der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Initiative folgt auf eine im Mai unterzeichnete Absichtserklärung zwischen den chinesischen und dem serbischen Innenministerien, die auch gemeinsame Übungen von Spezialeinheiten der Polizei und die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Cyberkriminalität ermöglicht.

Serbien und das chinesische Elektronikunternehmen Huawei haben ein Projekt namens Safe City gestartet, das die Montage von Hunderten von Überwachungskameras in Belgrad und die Entwicklung von Gesichtserkennungssoftware vorsieht, berichtet Reuters weiter.

Es ist nicht das erste Mal, dass Serbien die Hilfe ausländischer Polizeikräfte in Anspruch nimmt. Mehrere Nationen der Europäischen Union, darunter die Tschechische Republik, die Slowakei, Ungarn und Österreich, senden seit 2014 Polizeibeamte an die Grenzen Serbiens, um den Zustrom illegaler Einwanderer einzudämmen. Auch die türkische Polizei hilft an serbischen Grenzübergängen.

Serbische Polizisten sind auch an der Grenze zwischen Nordmazedonien und Griechenland sowie im benachbarten Montenegro während der Sommerferienzeit im Einsatz.

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