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Bayer-Betriebsrats-Chef: Es müssen auch Häuptlinge gehen

Oliver Zühlke, Chef des Gesamtbetriebsrats von Bayer, begrüßt die Verkleinerung des Vorstands: "Angesichts des Abbaus von 12.000 Stellen haben wir früh gefordert, dass nicht nur Indianer, sondern auch Häuptlinge gehen müssen und auf allen Ebenen gespart wird. Deshalb begrüßen wir die Verkleinerung des Vorstands".

(Foto: bayer.com)
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Oliver Zühlke, Chef des Gesamtbetriebsrats von Bayer, begrüßt die Verkleinerung des Vorstands: „Angesichts des Abbaus von 12.000 Stellen haben wir früh gefordert, dass nicht nur Indianer, sondern auch Häuptlinge gehen müssen und auf allen Ebenen gespart wird. Deshalb begrüßen wir die Verkleinerung des Vorstands“, sagte Zühlke der Düsseldorfer „Rheinischen Post“.

Von Vorstandschef Werner Baumann erwartet er nun Austausch auf Augenhöhe: „Dass der Vorstandsvorsitzende künftig selbst für das Thema Personal verantwortlich ist, zeigt die Bedeutung des Themas. Wir erwarten von Herrn Baumann, dass er wie sein Vorgänger stets ein offenes Ohr für die Belange der Belegschaft hat und glaubwürdig wie wertschätzend mit uns umgeht.“

Die Verhandlung über die Verteilung des geplanten Stellenabbaus ziehen sich dagegen weiter hin. „Wir verhandeln weiter mit dem Konzern über die Verteilung auf die verschiedenen Bereiche und Standorte. Bayer prüft, Prozesse zu verändern, Aufgaben zu streichen oder auszulagern. Das ist komplex und das braucht Zeit“, sagte Zühlke weiter. Bayer hatte 2018 angekündigt, weltweit 12.000 Stellen abzubauen, davon rund 4500 in Deutschland.

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