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Sprachkurse des Yunus Emre Insitituts
Türkische Sprache boomt: 100.000 Kursbewerbungen aus dem Ausland

Das türkische Yunus Emre Institut (YEE) teilte am Freitag mit, dass es auch in diesem Jahr wieder Türkischkurse für internationale Studierende geben werde. Zu den Sommerkursen seien insgesamt über 1.000 ausländische Studierende zugelassen worden. 

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(Foto: AA)

Ankara (nex) – Das türkische Yunus Emre Institut (YEE) teilte am Freitag mit, dass es auch in diesem Jahr wieder Türkischkurse für internationale Studierende geben werde. Zu den Sommerkursen seien insgesamt über 1.000 ausländische Studierende zugelassen worden.

Im Rahmen eines Sommerschulprojekts wird an 30 verschiedenen Universitäten in 28 Provinzen die türkische Sprache unterrichtet.

Insgesamt 1.071 Studierende aus 125 Ländern besuchen vom 16. Juli bis 12. August Türkischkurse und haben die Möglichkeit, ihr Wissen zu vertiefen, indem sie die türkische Kultur kennen lernen und historische Orte besuchen.

Die Schüler nehmen zudem an kulturellen Aktivitäten wie türkische Hochzeiten, Henna-Nächten und Volkstänzen teil. Die internationalen Studierenden werden in der letzten Kurswoche in Istanbul bleiben.

100.000 Bewerbungen

Laut YEE bewarben sich aus aller Welt 100.000 Studierende für die Sommerkurse, darunter 26.000 Studierende aus Pakistan, 3.360 aus Ägypten, 1.115 aus dem Irak, 195 aus den USA, 19 aus Armenien, 52 aus Israel und 895 aus Palästina. Auch aus europäischen Ländern wie etwa Polen, der Ukraine, Schweden, Spanien, Italien oder Russland habe es zahlreiche Bewerbungen gegeben.

Im vergangenen Jahr wurden 700 internationale Studierende aus 57 Ländern zu den Sommerkursen des Yunus Emre Instituts zugelassen.

Türkische Sprache immer beliebter

Das Yunus Emre-Institut hat seit seiner Gründung im Jahr 2009 rund 100.000 Menschen in vierzig Ländern Türkischunterricht erteilt.

Die türkische Organisation ist mit 50 Zentren auf der ganzen Welt vertreten und bietet Programme in den Bereichen Kunst, Soziales und Wissenschaft an. Des Weiteren führt es Veranstaltungen zur Förderung der türkischen Kultur und Sprache durch.

Das Institut ist nach dem einflussreichen türkischen Dichter und Mystiker Yunus Emre benannt. Institutspräsident Seref Ates erklärt, dass türkische Serien und Filme eine große Wirkung bei der Weiterverbreitung des Interesses an der türkischen Sprache und Kultur im Ausland hätten:

„Dank diesen Serien und Filmen wird der türkische Lebensstil im Ausland vorgestellt. Die Serien haben vor allem in den Balkanstaaten, der arabischen Welt, aber auch in lateinamerikanischen Ländern sowie Russland viele Zuschauer.“

Es gebe sogar Leute, die Türkisch lernen, um sich die türkischen Serien anschauen zu können, fügte Ates hinzu.

Er betonte, dass das Interesse an der türkischen Sprache und der Türkei auf der ganzen Welt bestehe. Sowohl das Osmanische Reich als kulturelles Erbe als auch die moderne Türkei zögen die Aufmerksamkeit auf sich.

„Unsere Arbeit besteht nicht nur darin, Türkisch zu unterrichten, sondern Menschen auszubilden, die die Türkei lieben und in Kontakt mit ihr stehen sowie darin, der Welt den Standpunkt der Türkei zu erklären“, unterstrich Ates und wies darauf hin, dass jeder einzelne Institutsmitarbeiter gleichzeitig auch ein kultureller Botschafter sei.

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