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Islam gehört zu NRW: Yunus-Emre-Moschee in Aachen eröffnet

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bezeichnete bei der Eröffnung der neuen Ditib-Moschee in Aachen den Islam und die Muslime als Teil der Gesellschaft.

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(Foto: Ditib-Aachen)

Aachen (nex) – NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bezeichnete bei der Eröffnung der neuen Ditib-Moschee in Aachen den Islam und die Muslime als Teil der Gesellschaft.

Am gestrigen Samstag fand nach etwa 7-jähriger Bauzeit im Beisein des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet, die interreligiöse Eröffnungsfeier der neuen Yunus-Emre-Moschee statt.

Laschet durchschnitt gemeinsam mit dem Imam der Moschee, einem katholischen Pfarrer, dem Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Aachen und dem Oberbürgermeister Marcel Philipp das Band vor dem neuen Gotteshaus. Zuvor rezitierten die Geistlichen aus dem Koran und der Bibel.

„Der Islam gehört zu Nordrhein-Westfalen und die 1,5 Millionen Muslime sind selbstverständlich Teil unserer Gesellschaft“, sagte Laschet in seiner Rede. Man werde zusammenstehen und die „friedliche Gesellschaft nicht durch Hass kaputt machen“ lassen.

Der Gebetsraum der neuen Moschee bietet Platz für 600 Gläubige und das Minarett ist etwa 40 Meter hoch. Die Baukosten lagen laut der Gemeinde bei 8,5 Millionen Euro. 6 Millionen seien durch Spenden zusammengekommen. Jahrelang habe die Gemeinde in einer alten Tankstelle beten müssen. Besonders an Feiertagen habe es für viele der Besucher keinen Platz in der alten Moschee gegeben und mussten somit ihre Gebete draußen auf Plastikteppichen verrichten.

Die Moschee soll ein Ort der Begegnung nicht nur für Muslime, sondern für die ganze Gesellschaft werden, so ein Sprecher.

 

 

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