Erdogan in Afrika
Mosambik: Erdogan will Know-How mit Afrika teilen

"Wir sind bereit, unsere Erfahrungen mit unseren afrikanischen Brüdern zu teilen", so Erdogan in seiner Rede auf dem Businessforum Türkei-Mosambik.

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Maputo (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat am gestrigen Dienstag Mosambik besucht. Am Tag zuvor war er sich in Tansania, wo neun bilaterale Abkommen unterzeichnet worden waren. Es wird erwartet, dass er seine Südostafrika-Reise mit der dritten Station in Madagaskar beendet.

In der mosambikanischen Hauptstadt Maputo wurden sechs Abkommen in sechs verschiedenen Bereichen zwischen den beiden Ländern unterzeichnet. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu unterzeichnete zwei Absichtserklärungen über Visa- und Passangelegenheiten.

Ein Abkommen über die Handels- und Wirtschaftskooperation und ein Investitionschutzabkommen wurden vom türkischen Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci unterzeichnet. Auch im Kultur- und Tourismusbereich einigte man sich über zwei Absichtserklärungen.

In seiner Rede auf dem Businessforum Türkei-Mosambik wies der türkische Präsident darauf hin, dass die Türkei die sechstgrößte Wirtschaft Europas und die am schnellsten wachsende in der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sei. Türkei sei bereit ihr Wissen und Erfahrungen mit Afrika in vielen Bereichen zu teilen. „Wir sind bereit, unsere Erfahrungen mit unseren afrikanischen Brüdern zu teilen“, so Erdogan.

„Unsere Investitionen auf dem Kontinent [Afrika] haben sechs Milliarden US-Dollar erreicht“, betonte er und fügte hinzu: „Türkische Investoren haben in Afrika die meisten Arbeitsplätze geschaffen.“

Die Türkei habe, so Erdogan weiter, große Erfahrungen in der Infra- und Suprastruktur, die sie mit Mosambik teilen könne.

Nyusirief türkische Unternehmen zu mehr Investitionen in seinem Land auf.

„Wir möchten, dass sich unser Land hauptsächlich in den Bereichen Energie, Infrastruktur, Landwirtschaft und Tourismus entwickelt“, kündigte der mosambikanische Präsident Filipe Nyusi an und wies daraufhin, dass die Regierung einen Fünf-Jahres Entwicklungsplan vorbereitet sowie neue Flughäfen und Bahnstrecken gebaut habe. Dies solle ausländische Investoren ins Land locken.

Nyusi sagte türkischen Geschäften bei gemeinsamen Investitionen Unterstützung zu.

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