
Krise in Spanien
Belgien: Katalonien-Präsident Carles Puigdemont stellt sich Polizei

Terrorismus
Türkischer EU-Minister: Rechtsradikale sind Europas IS
„Rechtsextreme Gruppen und Rassisten sind dasselbe wie der IS“, sagte Ömer Celik in einem Interview mit dem Nachrichtensender CNN Turk.
Wenn diese Gruppen stärker würden, wäre dies eine „große Bedrohung für demokratische, unschuldige Menschen in Europa, vor allem auch für Muslime und Türken“, sagte Celik. Die Türkei zeigt sich über den Aufstieg von fremdenfeindlichen Parteien in Europa in den letzten Jahren sehr besorgt und hatte Anfang des Jahres bekannt gegeben, dagegen vorgehen zu wollen. So hatte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan im Januar angekündigt, gegen Islamophobie und Rassismus zu kämpfen. Diese seien “zu einem schwerwiegenden Sicherheitsrisiko für unsere im Ausland lebenden Mitbürger geworden”, hatte er erklärt. Erdogan hatte darauf hingewiesen, dass „manche westlichen Politiker, die nicht in der Lage sind, wirtschaftliche und finanzielle Probleme zu lösen“, sich an die Islamophobie wie an einen Rettungsring klammerten. “Und deshalb werden wir Zeugen einer Zunahme der Anschläge auf Gebetsstätten, Geschäfte und Einrichtungen von Muslimen”, hatte er gewarnt und hinzugefügt: “Das ist ein Spiel mit dem Feuer. Unsere Sorge über die Sicherheit muslimischer Minderheiten wächst wegen des erstarkenden Rassismus im Westen.” Unterdessen haben Deutschtürken eine unabhängige Untersuchungskommission zum Vorgehen der Behörden im Zusammenhang mit den Morden des NSU gefordert. Wie der Türkische Bund in Berlin und Brandenburg (TBB) am vergangenen Donnerstag mitteilte, blieben sechs Jahre nach Auffliegen des rechtsextremen Gruppe trotz parlamentarischer Untersuchungsausschüsse viele Fragen offen. Besonders die Verwicklung staatlicher Institutionen sowie Vorurteile in Behörden müssten aufgeklärt werden. „Eine unabhängige Kommission bestehend aus Experten, Akademikern, pensionierten Richtern, ehemaligen Polizeibeamten und NGO-Vertretern würde eine tiefere Untersuchung der Verbindungen des NSU zu anderen rechtsextremen Gruppen und möglichen extremistischen Netzwerken innerhalb staatlicher Institutionen ermöglichen“, sagte Ilker Duyan der Nachrichtenagentur Anadolu. „Nur durch eine uneingeschränkte öffentliche Aufarbeitung der Geschehnisse kann das Vertrauen in die staatlichen Institutionen wiederhergestellt werden“, erklärte TBB-Sprecherin Ayse Demir.Auch interessant
– Islamophobie – Bericht: Hass gegen Muslime mit über 200 Millionen US-Dollar gefördert
Nach einem gemeinsam veröffentlichten Bericht des Rates für amerikanisch-islamische Beziehungen (CAIR) und des Center for Race and Gender der California Berkeley Universität sind in den USA zwischen 2008 und 2013 circa 206 Millionen US-Dollar in Organisationen geflossen, die den Hass gegen Muslime fördern.
Bericht: Hass gegen Muslime mit über 200 Millionen US-Dollar gefördert
Antikorruptionskampagne
Saudi-Arabien: Milliardär Prinz Al-Walid bin Talal verhaftet
Beobachter vermuten hinter den Entlassungen den saudischen Kronprinz Mohammed bin Salman. Er leitet eine kürzlich geschaffene Anti-Korruptions-Kommission. Erst vor wenigen Monaten wurde Mohammed von seinem Vater, König Salman, zu dessen künftigen Nachfolger ernannt.Billionaire Saudi Prince Alwaleed Bin Talal arrested in corruption crackdown: Local reports https://t.co/zmHnD1m9vH
— CNBC (@CNBC) November 4, 2017
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„Verstoß gegen islamisches Recht“ Prinz Al-Walid: Autofahrverbot verstößt gegen Frauenrechte
Der saudische Milliardär Prinz al-Walid ibn Talal hat darauf hingewiesen, dass es an der Zeit sei, saudische Frauen ans Steuer zu lassen.
Prinz Al-Walid: Autofahrverbot verstößt gegen Frauenrechte
Düsseldorf
Verletzte Polizisten: Deutsche verurteilen PKK-Demos
Polizeiangaben zufolge schwenkten viele Demonstranten Fahnen mit dem in Deutschland verbotenen Abbild Öcalans, woraufhin der Demonstrationszug gestoppt worden sei. Die Teilnehmer wurden laut Zeugenberichten mehrfach aufgerufen, die Fahnen niederzulegen oder einzurollen. Stattdessen seien Einsatzkräfte aber mit Gegenständen beworfen und Fahnenstangen angegriffen worden. Die Beamten mussten infolgedessen Pfefferspray einsetzen, es wurden fünf Demonstranten festgenommen. Vier Polizisten seien bei den Zusammenstößen verletzt worden. Gegenüber Medien sagte ein Sprecher der Demonstranten, sie seien von der Polizei umstellt worden. Ein Polizeisprecher antwortete darauf, dass alle Teilnehmer jederzeit die Demonstration hätten verlassen können, sobald ihre Öcalan-Fahnen eingerollt gewesen seien. Die hohe Gewaltbereitschaft der Teilnehmer bei PKK-Demos lässt die anfänglichen Sympathien für die in Deutschland seit 1994 verbotenen Terrororganisation in der Bevölkerung stark sinken. In den sozialen Netzwerken verurteilen immer mehr Menschen die Aktionen, und in den Kommentaren machen sich Zorn und Unmut bemerkbar.Polizei fährt Wasserwerfer vor. #Kurdendemo in Düsseldorf weiter gestoppt. Erste Festnahmen. @ZDFheute pic.twitter.com/iYGATbpYvc
— ZDF-Landesstudio Nordrhein-Westfalen (@ZDFnrw) November 4, 2017





Zum Thema
– 74 Strafermittlungsverfahren – Berlin: 19 verletzte Polizisten und über 100 Festnahmen bei Kurden-Demos
Bei einer Kurden-Demo in Berlin attackierten Demonstrationsteilnehmern mit Fahnenstangen, Faustschlägen und Tritten, teilweise direkt gegen den Kopf, Polizisten. Die Beamten setzten sich unter Einsatz von körperlicher Gewalt, des Schlagstocks und Pfeffersprays zur Wehr und drängten die Angreifer zurück oder nahmen sie fest.
Berlin: 19 verletzte Polizisten und über 100 Festnahmen bei Kurden-Demos
Balkan
Serbien: 500 Tonnen „Sandžačke Mantije“ auf dem Weg in die Türkei
Auch interessant
– Internationale Küche – Türkei: Uşaks Tarhana-Suppe soll die Welt erobern
Die in der türkischen Küche sehr beliebte Tarhana-Suppe (Tarhana Çorbası) wird gebietsweise unterschiedlich zubereitet und ist ein urtürkisches Gericht, das auf die umherziehenden Nomadenstämme zurückgeht.
Türkei: Uşaks Tarhana-Suppe soll die Welt erobern
Krise in Spanien
Bayernpartei: Madrid setzt auf Polizeistaat statt auf Dialog
Zum Thema
– „Europa der Regionen“ – Bayernpartei: Deutsche Politiker fordern Unabhängigkeit nur außerhalb der EU
Die Bayernpartei hat die angebliche Solidarität deutscher Politiker bei Unabhängigkeitsbestrebungen diverser Volksgruppen wie etwa der Kurden als „Lippenbekenntnisse“ kritisiert.
Bayernpartei: Deutsche Politiker fordern Unabhängigkeit nur außerhalb der EU
Marke Gut&Günstig
Rückruf: Kunststoffteile in „Knusper-Dinos“
Es sei nicht auszuschließen, dass sich Kunststofffremdkörper in einzelnen „Knusper Dinos“ befinden. Verkauft wurde das Produkt vorwiegend bei Netto, EDEKA und Marktkauf.
Die betroffenen Handelsunternehmen hätten die Ware vorsorglich aus dem Verkauf genommen.
Kunden die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben.
Karriere
Arbeit auf Kreuzschiffen: 100.000 offene Stellen in kommenden fünf Jahren
Kreuzfahrt-Quereinsteiger willkommen: Kindergärtner, Fotografen, Grafiker
Auch Kreuzfahrt-Quereinsteiger sind in der Branche sehr willkommen: Es werden sowohl Mitarbeiter, die einschlägige Erfahrungen in der Hotellerie oder im Gastgewerbe aufweisen können, als auch Fachkräfte aus vielen anderen Bereichen gesucht – wie beispielsweise Sport- und Wellness-Experten, Fremdenführer, Friseure oder sogar Floristen und IT-Experten. Der Grund dafür: Kreuzfahrtschiffe, insbesondere die geplanten Neubauten, werden immer größer, moderner und locken mit Attraktionen, die auf hoher See zunächst nicht vermutet werden. Das schafft Tausende neuer Arbeitsplätze – und neben den kreuzfahrttypischen Jobs zugleich neue Berufsfelder an Bord. So werden verstärkt Techniker für den Entertainmentbereich, Show-Koordinatoren, Grafiker oder Kindergärtner angeheuert. Einzigartige Karrierechancen an Bord „Mit dem Bau weiterer Kreuzfahrtschiffe wächst der Bedarf an Crew-Mitgliedern natürlich konstant“, so Daniela Fahr, Gründerin und Geschäftsführerin der Agentur Connect. .
