Ziel 2023
Nun gibt nach Erdogan auch Tesla-Chef Elon Musk sein Ziel für 2023 bekannt

Wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, hat nun auch der US-amerikanische Milliardär und Unternehmer Elon Musk sein Ziel für 2023 bekannt gegeben

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Los Angeles (nex) – Wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, hat nun auch der US-amerikanische Milliardär und Unternehmer Elon Musk sein Ziel für 2023 bekannt gegeben.

Musk will den japanischen Unternehmer Yusaku Maezawa im Jahr 2023 zum Mond schicken. Der 42-jährige soll der erste Weltraumtourist von Musks Firma SpaceX werden.

Wie SpaceX-Chef Musk bei einer live übertragenen Rede im Hauptquartier der Firma in der Nähe von Los Angeles bekannt gab, werde der Flug mit einer Big-Falcon-Rakete, „wenn alles gut geht“, etwa eine Woche dauern und im Jahr 2023 stattfinden.

Maezawa wird nicht alleine fliegen, sechs bis acht Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt sollen den Milliardär begleiten. Die namentlich noch nicht genannten Personen, ausgewählt aus einem Pool von Malern, Fotografen, Musikern, Filmregisseuren, Modedesignern und Architekten, müssten nichts für den Flug bezahlen. Die Reise soll sie zu einem Kunstprojekt inspirieren.

„Seit ich ein Kind war, liebe ich den Mond“, sagte Maezawa. „Das ist mein lebenslanger Traum.“

Maezawa ist der Gründer von Zozotown, Japans größtem Online-Modezentrum. Sein Nettovermögen beträgt laut Forbes 2,9 Milliarden Dollar. Er ist ein begeisterter Kunstsammler und gab laut der US-amerikanischen Zeitschrift „The Atlantic“ 2016 80 Millionen Dollar für Gemälde von Jean-Michel Basquiat und Pablo Picasso aus, zwei Künstler, die er während der Veranstaltung am Montag als Inspirationen nannte.

Treffen mit Erdogan 

Erst im November vergangenen Jahres traf sich Tesla-Chef Musk mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Ankara. Auch dieser hat eine Reihe von Großprojekten unter der Bezeichnung „Vizyon 2023“ für 2023 bekanntgegeben. Dazu gehören etwa ein eigener Kampfjet oder das Atomkraftwerk Akkuyu. 

Türkisches E-Auto

Nicht einmal eine Woche nach der Ankündigung des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, ein eigenes Auto zu entwickeln, überraschte Musk im vergangenen Jahr mit einem Türkei-Besuch.

Bei dem Treffen im Präsidialpalast in Ankara sei die bevorstehende Produktion des ersten türkischen Autos besprochen worden. Die Ankündigung des geplanten Fahrzeugs sorgte in Deutschland für Häme und Spott.

 

 

 

 

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