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Rassistischer Angriff auf Muslime: Spenden für Opfer erreichen fast eine Million Dollar

Verschiedene Gruppen haben für die Opfer des Messerangriffs vom vergangenen Freitag Spenden in Höhe von fast einer Million US-Dollar gesammelt.

(Foto: Screenshot/Launchgood.com)
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Portland (nex) – Verschiedene muslimische Gruppen haben für die Opfer des Messerangriffs vom vergangenen Freitag Spenden in Höhe von fast einer Million US-Dollar gesammelt. Die Muslime in Portland haben der Gemeinde für ihre Unterstützung beim Sammeln des Geldes für die Opfer des tödlichen Angriffs eines weißen Rassisten in einer Stadtbahn bedankt.

Muhammed A. Najieb, der Imam des örtlichen Muslim Community Center, teilte mit, dass die zwei jungen Frauen die Opfer hätten sein können: „Aber drei Helden griffen ein und unterstützten sie.“ Najieb gab des Weiteren bekannt, dass seine Gemeinde ein Spendenkonto für die Angehörigen aller Opfer eingerichtet habe, auf das in nur zwei Stunden 50.000 US-Dollar eingegangen seien.

„Ich bin sehr dankbar als Muslim und Portlander, dass wir hier zusammenhalten“, betonte er.

Der Bürgermeister von Portland im US-Bundesstaat Oregon hat die beiden Männer, die zwei muslimischen Teenagerinnen in einer Stadtbahn in Portland helfen wollten und dabei erstochen wurden, als Helden bezeichnet. Der Täter hatte zuvor die beiden jungen Frauen rassistisch beschimpft.

Der Angriff erfolgte am vergangenen Freitag, wenige Stunden vor dem ersten Tag des muslimischen Fastenmonats Ramadan. Die Polizei hat den mutmaßlichen Täter Jeremy Christian, einen 35-jährigen Mann wegen Mordes, wegen versuchten Mordes und Einschüchterung festgenommen.

Bei den Todesopfern handelt es sich laut Polizeiangaben um Ricky John Best (53) und Taliesin Myrddin Namkai Meche (23). Micah David-Cole Fletcher (21), ebenfalls Opfer des Messerangriffs, liege schwerverletzt in einem Krankenhaus in Portland, schwebe aber nicht in Lebensgefahr, so die Polizei weiter.

(Foto: Screenshot/Facebook)

Dyjuana Hudson, die Mutter einer der beiden Teenagerinnen, erklärte gegenüber der lokalen Tageszeitung The Oregonian, dass der Mann beim Anblick der beiden jungen Frauen – die eine farbig, die andere mit Hijab – eine rassistische Hasstirade ansetzte.

„Er sagte, dass Muslime sterben müssten“, so Hudson.

„Ich möchte mich bedanken bei den Menschen, die ihr Leben für mich riskiert haben. Sie kannten mich nicht einmal. Sie haben ihr Leben wegen mir und meiner Freundin verloren, wegen der Art und Weise, wie wir aussehen. Ich möchte mich bei ihnen bedanken, bei ihren Familien und meine Wertschätzung ausdrücken, weil ohne sie wären wir vermutlich jetzt tot“, so Destinee Mangum im TV-Kanal Fox 12 KPTV.

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„Brutale Worte können zu brutalen Taten führen“, erklärte der Bürgermeister von Portland, Ted Wheeler, auf einer Pressekonferenz und forderte alle Politiker der USA auf, sich bewusst für die Änderung des politischen Dialogs einzusetzen.

Auf einer Facebook-Seite, die vermutlich dem Tatverdächtigen gehört, sind Beiträge mit Sympathiebekundungen für Nazis zu sehen. „Mögen alle Götter Timothy Mc Veigh, einen WAHREN PATRIOTEN, segnen!“, ist beispielsweise über den Attentäter von Oklahoma (1995) zu lesen. Damals wurden bei einem der schwersten Terroranschläge in der Geschichte der USA auf ein Regierungsgebäude 168 Menschen getötet.

Medienberichten zufolge sei der Verdächtige im Jahr 2002 wegen Raub und Entführung festgenommen und verurteilt worden.

Das Schweigen Trumps

Unterdessen stellten sich Nutzer in den sozialen Medien die Frage, warum sich US-Präsident Trump und andere Republikaner nicht zum Vorfall äußerten.

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