Fußball
Gigaset: Platinum Partner des FC Bayern München

München (ots) – Gigaset, einer der führenden Anbieter in Technologie und Verbraucherelektronik, ist ab sofort offizieller Platinum Partner des FC Bayern München. Das Unternehmen ist exklusiver Partner für das Segment Smartphones, Tablets und Wearables. Die heute in München vorgestellte Vereinbarung läuft zunächst über drei Jahre. Mit seinen weltweit mehr als 400 Millionen Anhängern ist der FC Bayern München für Gigaset eine ideale Plattform, um seine Markenbekanntheit weiter zu steigern. Der Abschluss findet im unmittelbaren Vorfeld des Marktstarts eines Portfolios erster Smartphones zur Verbraucherelektronikmesse IFA in Berlin statt. In diesem Kontext baut Gigaset derzeit internationale Kooperationen auf. Nach der im Mai bekannt gegebenen offiziellen Partnerschaft mit der traditionsreichen und legendären Rennbahn von Ascot in Großbritannien und dem weltberühmten Rennevent Royal Ascot, kommt mit dem FC Bayern München nun eine weitere international ebenso hochkarätige wie traditionsreiche Sportmarke hinzu. „Die Zusammenarbeit mit dem FC Bayern München steht am Anfang einer neuen Ära für Gigaset, in der wir mit dem Einstieg ins Smartphone-Geschäft neue Wachstumsfelder erschließen werden“, sagt CEO Charles Fränkl. „Unsere Marken passen hervorragend zusammen: Beide Partner vereint die sorgsame Pflege einer langanhaltenden, wertvollen Tradition und zugleich der absolute Wille zur Innovation. Wichtig ist uns dabei, dass wir nicht nur mit dem Verein, sondern auch mit seinen Fans in einen lebendigen Dialog eintreten wollen.“ Gemeinsam sind verschiedene Aktionen geplant: Bereits vom 16. bis 24. Juli begleitet Gigaset die China-Reise des Rekordmeisters bei den drei Spielen in den Metropolen Peking, Shanghai und Guangzhou. Für beide Unternehmen stellt China einen strategisch bedeutenden Wachstumsmarkt dar. Darüber hinaus wird Gigaset während der Bundesliga-Saison prominent bei Heimspielen in der Arena platziert und aktiv sein. „Was Gigaset und den FC Bayern München verbindet, ist die absolute Leidenschaft für Leistung und Qualität“, erklärt Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München. „Gemeinsam mit unserem Platinum Partner Gigaset wollen wir diesen Anspruch erfolgreich umsetzen.“ Charles Fränkl ergänzt: „Echte Fans des FC Bayern folgen ihrem Verein überallhin. Diese Hingabe passt wunderbar zu unserem Markenclaim ‚Wherever you go‘. Das bringt auf den Punkt, was unsere neuen Produkte und unsere neue Partnerschaft mit Bayern München verbindet.“ Die Gigaset AG, München, ist ein international agierendes Unternehmen im Bereich der Kommunikationstechnologie. Die Gesellschaft ist Europas Marktführer bei DECT-Telefonen. Weltweit rangiert der Premiumanbieter mit etwa 1.400 Mitarbeitern und Vertriebsaktivitäten in circa 70 Ländern ebenfalls an führender Stelle. Unter der Bezeichnung Gigaset pro entwickelt und vertreibt das Unternehmen weiterhin innovative Geschäftstelefonielösungen für kleine und mittelständische Unternehmen. Die Gesellschaft ist auch im Bereich Smart Home aktiv. Unter Gigaset elements werden zukunftsweisende, Cloud-basierte Produkte und Lösungen für intelligentes Wohnen entwickelt und vertrieben. Die Gigaset AG ist im Prime Standard der Deutschen Börse notiert und unterliegt damit den höchsten Transparenzan-forderungen. Die Aktien werden an der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Symbol GGS (ISIN: DE0005156004) gehandelt.

Polizei Osnabrück
Osnabrück – 39jähriger mit Schussverletzung aufgefunden

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Osnabrück (ots) – In der Nacht zum Samstag ist auf dem Boltenweg ein 39jähriger Mann mit einer Schussverletzung aufgefunden worden. Gegen 23.40 Uhr wurde der Mann von einem Zeugen in Höhe der Bahnüberführung aufgefunden. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Es besteht keine Lebensgefahr. Nach dem jetzigen Ermittlungsstand wurde der Verletzte kurz vor dem Auffinden auf der Mindener Straße von Unbekannten angeschossen. Der Zeuge, der ihn gefunden hat, rief dann die Polizei. Die Polizisten sperrten den Boltenweg und die Mindener Straße ab. Durch Beamte der Kriminaltechnik wurden die Spuren gesichert. Die Berufsfeuerwehr unterstützte die Polizei durch Ausleuchten des Tatortes. Außerdem wurden Spürhunde und ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Im Rahmen der Fahndung, bei der 20 Streifenwagen eingesetzt waren, durchsuchten die Beamten auch ein nahegelegenes Waldstück. Bis 02.10 Uhr wurde die Mindener Straße gesperrt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes. Zur möglichen Motivlage der Tat können noch keine Angaben gemacht werden. Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall oder zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen machen können, melden sich bitte unter der Tel.-Nr.: 0541/3272115

Ukraine-Krise
Merkel telefoniert mit Hollande und Poroschenko

Berlin (dts) – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Freitag mit dem ukranischen Präsidenten Petro Poroschenko und dem französischen Staatspräsidenten François Hollande telefoniert. Das Gespräch habe sich auf den Stand der Umsetzung des Minsker Maßnahmenpaketes konzentriert, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit. Die Gesprächspartner seien sich einig gewesen, dass verstärkte Anstrengungen zur vollen Umsetzung des Waffenstillstandes und des Rückzugs schwerer Waffen erforderlich seien. Poroschenko habe seine Bereitschaft unterstrichen, eine Deeskalation rund um das Dorf Shyrokyne in der ostukrainischen Region Donezk zu erreichen sowie eine Übereinkunft über den Rückzug von Waffen mit weniger als 100 Millimeter Kaliber zu schließen. Der französische Präsident und die Bundeskanzlerin hätten zudem die von Poroschenko angestoßene Verfassungsreform mit dem Ziel einer Dezentralisierung der Ukraine in Einklang mit dem Minsker Maßnahmenpaket und unter Bezugnahme auf den Sonderstatus bestimmter Gebiete der Donezker und Lugansker Verwaltungsgebiete im Verfassungsentwurf gewürdigt.

Terrorismus
Berlin will EU-Grenzschutzmission für Tunesien

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Berlin (dts) – Angesichts gefühlt wachsender Bedrohung durch den islamistischen Terror und eines möglichen Einbruchs im Tourismus-Geschäft will die Bundesregierung Tunesien mit mehreren Initiativen zur Seite springen. Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ will Außenminister Frank-Walter Steinmeier seine Kollegen in allen 28 EU-Staaten für eine Grenzschutzmission in Tunesien gewinnen. Unterstützt vom britischen und vom französischen Außenminister hat Steinmeier für den nächsten Außenministerrat am 20. Juli einen entsprechenden Beschluss vorbereitet. Eine Grenzschutzmission würde es dem kleinen nordafrikanischen Land erleichtert, seine langen Grenzen nach Algerien und insbesondere nach Libyen besser zu schützen. Außerdem hat Deutschland nach SZ-Informationen auch im Kreise der G7 eine Initiative gestartet, um dem drohenden Einbruch beim Tourismus etwas entgegen zu setzen. So wird überlegt, gestützt durch Zuschüsse, Kredite und Experten aus den G7-Staaten, drei bis vier Großprojekte möglichst schnell und unbürokratisch zu starten, um für die Menschen eine wirtschaftliche Perspektive auch jenseits des Tourismus zu schaffen. Geld sei vorhanden, heißt es in Berliner Regierungskreisen. Nun gehe es darum, für konkrete Projekte Beschlüsse zu fassen. Ausbauen will die Bundesregierung auch die bilaterale Zusammenarbeit. Dabei wollen das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium insbesondere tunesische Sicherheitsbehörden durch Ausbildung und Ausrüstung stärken

Grexit
Griechenland: Türkische Lira als Zahlungsmittel immer beliebter

Griechenland (nex) – Auf Grund von Unsicherheit über die Zukunft des Euros im Land und angesichts massiver Kapitalverkehrskontrollen wird die türkische Lira zum beliebten Zahlungsmittel in Griechenland. Indessen wäre die Türkei von einem „Grexit“ nicht in starkem Ausmaß betroffen. Immer mehr Griechen entdecken – neben der bulgarischen Leva – auch die türkische Lira als valides Zahlungsmittel im täglichen geschäftlichen Verkehr. Angesichts der anhaltenden Unsicherheit über den weiteren Verbleib Griechenlands in der Eurozone, vor dem Hintergrund des durch Kapitalverkehrskontrollen eingeschränkten Zugangs zu Euros und angesichts der stockenden Zufuhr an liquiden Mitteln durch einen Rückgang der Touristenzahlen greifen vor allem immer mehr griechische Unternehmer zu den Währungen der Nachbarländer. Wie die Financial Times jüngst berichtete, sei die Anzahl der Last-Minute-Buchungen für Griechenland gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um zwischen 30 und 40 Prozent gesunken. Da die Nachbarländer Griechenlands über frei konvertierbare Währungen verfügen und es kein Gesetz gibt, das Griechen verbiete, Geschäfte im eigenen Land in türkischer Währung abzuwickeln, sehen Unternehmen keinen Anlass, auf diese Option zu verzichten, so die FT. Sollte es Griechenland bis Sonntag nicht gelingen, mit seinen europäischen Kreditgebern zu einer Einigung über eine weitere Kreditgewährung und die weiteren Bedingungen im Zusammenhang mit der Rückzahlung der Außenstände des schwer verschuldeten Landes zu erreichen, droht ein Austritt aus der Eurozone. Dieses mögliche Szenario sorgt auch in den Nachbarländern Griechenlands für Angst vor einer möglichen Destabilisierung. Die Türkei sei jedoch auch im Fall eines „Grexit“ verhältnismäßig sicher, betonen Ökonomen. „Griechenland ist kein größerer Handelspartner“, erklärt der geschäftsführende Leiter des Think Tanks EDAM, Sinan Ulgen, in Istanbul gegenüber der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu. Es könnten sich sogar mehr Investitionsmöglichkeiten für türkische Unternehmen im Nachbarland zu günstigeren Bedingungen ergeben, sobald sich die Wirtschaft wieder stabilisiert habe. Auch der Ökonom mit Schwerpunkt Emerging Markets bei Capital Economics in London, William Jackson, stößt ins gleiche Horn. „Ich denke, die direkten Implikationen für die Türkei im Falle eines ‚Grexit‘ sind begrenzt“, so Jackson laut AA. „Die Handelsbeziehungen mit Griechenland sind eher wenig ausgeprägt, ebenso die direkten finanziellen Bindungen (mit Ausnahme der Tochterfirma einer griechischen Bank). So lange sich die Probleme auf Griechenland beschränken, ist es unwahrscheinlich, dass diese einen größeren Effekt auf die Türkei haben werden.“ Dies sei auch eine mögliche Erklärung dafür, dass sich die türkischen Finanzmärkte in den letzten Wochen trotz der Unsicherheiten rund um die Zukunft Griechenlands in der Eurozone relativ gut entwickelt hätten. Etwa 20 türkische Unternehmen sind Statistiken der türkischen Regierung zufolge in Griechenland tätig. Das größte davon ist die Ziraat Bank, die dort etwa 90 Millionen US-Dollar investiert hat. Türkische Banken halten nur wenige griechische Titel und der türkischen Zentralbank zufolge gäbe es auch keine nennenswerten Engagements in Darlehen an Unternehmen in Griechenland. Das einzige nennenswerte Restrisiko für die Türkei wäre das Entstehen eines generellen Misstrauens gegenüber Schwellenländern  

Afrika
Ebola: EU sagt 450 Millionen Euro für betroffene Länder zu

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Brüssel (dts) – Die Europäische Kommission hat rund 450 Millionen Euro für die drei am stärksten von Ebola betroffenen Länder – Guinea, Sierra Leone und Liberia – zugesagt, um sie bei der Erholung von der Krise zu unterstützen. „Der Notstand ist nicht vorbei, solange es noch vereinzelte Ebola-Fälle gibt“, sagte der EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement und zugleich Ebola-Koordinator der EU, Christos Stylianides, auf der von den Vereinten Nationen veranstalteten internationalen Ebola-Recovery-Konferenz in New York. „Mit einigen neuen Fällen in Liberia sind wir weiterhin in Alarmbereitschaft und unsere Entschlossenheit, Ebola auszumerzen, ist stärker als je zuvor. Es ist zu früh, mit der Hilfe nachzulassen.“ Sierra Leone soll Hilfe in Höhe von 171,4 Millionen Euro erhalten, Liberia in Höhe von 121 Millionen Euro und Guinea in Höhe von 148,9 Millionen Euro. Weitere acht Millionen Euro werden für Mehrländerprojekte zugunsten aller von Ebola betroffenen Länder bereitgestellt. Mit diesen Mitteln soll die langfristige Erholung dieser Länder unterstützt werden. Sie sollen für Programme in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Landwirtschaft, Infrastruktur, Bildung, Sanitärversorgung, makroökonomische Stabilität und Verkehr verwendet werden. Damit beläuft sich die Unterstützung der Europäischen Kommission für die Bekämpfung der Ebola-Epidemie insgesamt auf 869 Millionen Euro, teilte die EU-Kommission mit.

Ci-Nex Fim Review
Für Immer Adaline – Blake Lively

Für Immer Adaline – Blake Lively

Review von Julius Zunker
Düsseldorf (nex) – Es gibt Filme, die fesseln einen ab der ersten Minuten und lassen einen bis zum Ende nicht los. Die sind leider die Seltenheit. Dann gibt es Filme, die lassen einen kalt und fühlen sich am Ende an wie absolute Zeitverschwendung. Und dann existieren da noch solche, die geben sich zu Beginn alle Mühe sich wie letztere auszugeben, dann aber plötzlich zu ersteren zu werden. „Für Immer Adaline“ fällt genau in diese Kategorie. „Für Immer Adaline“ (Originaltitel „The Age of Adaline“) handelt von Adaline („Gossip Girl“ Blake Lively). Die junge Frau trifft ihren Ehemann, ihre große Liebe, während des Baus der Golden Gate Bridge, nur um ihn auch direkt darauf wieder zu verlieren. Dem nicht genug an Leid wird sie darauf Opfer eines merkwürdigen Wetterphänomens in Form von Schneefall am falschen Ort zur falschen Zeit, verunglückt, wird vom Blitzgetroffen, nur um all das scheinbar unbeschadet zu überstehen. Bedingt durch diese Verkettung an Tod und himmlischer Elektrizität geht sie aus den Katastrophen als alterloses, optisch Ende 20jähriges Wesen hervor. Für immer in diesem Moment eingefroren kann sie zwar getötet, nicht aber verletzt werden. Natürliche Umstände oder der Zahn der Zeit gehen einfach an ihr vorbei und wissen ihr kein Haar zu krümmen. Dieser Umstand gestaltet ihre Beziehung zu ihrer Tochter Flemming (Ellen Burstyn) schwierig und gruselig, ist die Tochter doch schnell deutlich älter als die Mutter. Und Adaline versucht ihr Geheimnis um fast jeden Preis zu bewahren. Sobald ihr jemand auf die Schliche kommt und sich wundert, warum die Schönheit der jungen Frau denn schier unendlich zu sein scheint, packt sie ihre Sachen, verschwindet und fängt ein neues Leben an. Tatsächlich klingt dies für romantische Gemüter nicht einmal uninteressant. Aber die Erzählung des Films lässt den Zuschauer (zunächst) außen vor. Es ist sicher nachvollziehbar, was sich die Schreiber J. Mills Goodloe und Salvador Paskowitz sowie Regisseur Lee Toland Krieger (The Vicious Kind) bei der Erzählweise von „Für Immer Adaline“ gedacht haben. Es ist zunächst alles in einer Erzählung aus dem Off gehalten. Gepaart mit den märchenhaften Einstellungen auf historische Gebäude, bis ins kleinste Detail nachgearbeitete Szenen mit sehr guten Kostümen und Requisiten, zudem noch um verspielte Spezialeffekte erweitert, wirkt es irgendwie wie der animierte Bonus in einem Buch. Aber eben nicht wie ein Film. „Für Immer Adaline“ versucht den Stil von „Die fabelhafte Welt der Amélie“ und „Mathilde – Eine große Liebe“ zu kopieren. Aber Krieger ist nicht Jean-Pierre Jeunet und Lively nicht Audrey Tautou. In der Gegenwart trifft Adaline auf Ellis („Game of Thrones“-Krieger Michiel Huisman). Der ist nett und schön und alles, was ein Mann so sein soll. Leider machen Huisman und Lively einfach nur ihren Job. Nicht mehr und nicht weniger. Ellis will, dass die beiden ihre leben miteinander verbringen. Er ist nett, sie ist nett, läuft aber nicht, weil sie ja irgendwann wieder weglaufen muss – und das weiß sie halt auch. Traurig aber langweilig. Und dann kommen plötzlich Ellis Eltern ins Spiel: William (Harrison Ford) und Kathy Jones (Kathy Baker). Ab dem Moment nimmt „Für Immer Adaline“ Fahrt auf. 40 Jahre sind die beiden zusammen. 40 gute Jahre, in denen kein Schritt daneben saß. Keinen Schritt (oder kaum einen) daneben setzt ab nun auch die Handlung. Denn als William Jenny (so nennt sich Adaline jetzt) erblickt, trifft ihn förmlich der Schlag: Sie sieht seiner großen Liebe aus den 60er Jahren, mit der er eine kurze, aber sehr intensive Beziehung hatte, einfach zum Verwechseln ähnlich. Dem rüstigen Rentner beginnt alles zu entgleiten und wir bekommen eine der besten Harrison Ford Performances seit langem zu sehen. Die des gequälten, innerlich zerreißenden und Verlust erfahrenden Harrison Ford. Und da erwachen auch auf einmal Lively und Huisman aus ihrem Schönheitsschlaf. Plötzlich erhalten deren Charaktere, fast ein wenig so, als würde die erfahrene Präsenz von Baker und Ford allen am Set Dampf machen, durch das Schauspiel und die Handlung Tiefen und Schatten, wirken natürlicher und eben menschlicher. Die Regiearbeit von Krieger wirkt ebenfalls viel sauberer und viel bemühter. Was auch immer ab diesem Punkt geschehen ist, er macht den Film bis zur letzten Minuten zu einem Hochgenuss. Einem der wehtut und an den Emotionen nagt. Aber eben weil man ihn lässt und lassen möchte. Mag es an Überproduktion liegen, mag es an falscher Gewichtung auf Stil über Substanz, „Für Immer Adaline“ hätte ein wirklich sehr guter Film werden können. So ist er nur ein guter. Einer, der einen Besuch im nächsten Kino wert ist.

Berlin
Bund-Länder-Finanzstreit: Ramelow sieht noch Chancen für Einigung

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Berlin (dts) – Im Streit über eine Neuordnung der Bund-Länder-Finanzen sieht Thüringens Regierungschef Bodo Ramelow (Linkspartei) noch Chancen für eine Einigung. Ein Kompromiss sei dann möglich, wenn Maximalpositionen geräumt werden: „Die Unionsspitze auf Bundesebene sollte die Abschaffung des Soli noch mal gründlich überdenken, und NRW die Abschaffung des Umsatzsteuervorwegausgleichs ebenfalls“, sagte Ramelow dem „Handelsblatt“. „Daraus könnte der Mittelweg entstehen und Raum für eine Einigung.“ Der Ministerpräsident betonte, dass Gründlichkeit vor Schnelligkeit gehe. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) habe ein neues „komprimiertes“ Modell vorgelegt. Es lägen aber auch verschiedene andere Modelle auf dem Tisch. Über den Sommer werde auf dieser Basis nun gerechnet. „Der Osten steht geschlossen“, unterstrich Ramelow. „Wir können kein Modell mit tragen, das uns die Luft zum Atmen dauerhaft nimmt.“

Hamburg
19-Jährige getötet – Vater festgenommen

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Hamburg (dts) – In Hamburg ist am Freitag eine 19-jährige Frau getötet worden. Der Vater der Getöteten gilt als dringend tatverdächtig und wurde festgenommen, teilte die örtliche Polizei mit. Demnach hatten Angestellte einer Bäckerei die Polizei und die Feuerwehr informiert, nachdem die 47-jährige Ehefrau des Tatverdächtigen um Hilfe gebeten hatte. Polizeibeamte suchten daraufhin die Wohnung der Frau auf und trafen dort auf einen 44-jährigen Mann, der einen fünfjährigen Jungen an der Hand gehalten habe und alkoholisiert gewesen sei. Auf einem Schlafsofa entdeckten die Beamten schließlich die tote 19-Jährige. Die junge Frau ist offenbar durch massive Gewalteinwirkung getötet worden. Der 44-jährige Vater der Getöteten wurde daraufhin als dringend tatverdächtig vorläufig festgenommen. Die Hintergründe der Tat sind noch nicht bekannt. Der Beschuldigte machte keine Angaben gegenüber der Mordkommission.

BUNDESPOLIZEIDIREKTION MÜNCHEN
Regionalzug für illegalen Grenzübertritt genutzt

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Rosenheim (ots) – 109 unerlaubt eingereiste Personen hat die Bundespolizei am Donnerstag (9. Juli) in Rosenheim in Gewahrsam genommen. Die Afrikaner fuhren mit einem Regionalzug von Kufstein aus in Richtung München. Am Rosenheimer Bahnhof beendeten die Bundespolizisten die Reise der Eritreer, Äthiopier, Sudanesen und Somalier. Sie konnten keine Papiere für den Aufenthalt in Deutschland vorweisen. Nach ersten Erkenntnissen wurde die Regionalverbindung gezielt gewählt, um die grenzüberschreitende Etappe möglichst unbehelligt durchführen zu können. Die illegal Eingereisten wurden mit großen Polizeibussen zur Dienstelle der Bundespolizei gebracht. Dort konnten sie in einer Sporthalle behelfsmäßig untergebracht werden. Sie wurden mit Unterstützung des Malteser Hilfsdienstes versorgt, erfasst und im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München weitergeleitet. Mehrere unbegleitete Minderjährige konnten der Obhut des Jugendamtes anvertraut werden. Über den gesamten Tag verteilt hat die Rosenheimer Bundespolizei rund 210 illegale Grenzübertritte festgestellt.
Rückfragehinweis:

Rainer Scharf
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