Krieg gegen den Terror
Türkei: PKK-Terror fordert 28 Opfer
Türkei: PKK-Terror fordert weitere 28 Todesopfer im Osten des Landes
Igdir (nex) – Der Terror der verbotenen PKK in der Südosttürkei geht weiter. 12 Polizeibeamte wurden am Dienstagmorgen bei einem Anschlag auf einen Mannschaftsbus getötet und vier weitere verletzt, nachdem Terroristen auf der Höhe des Dorfes Hasanhan entlang der Landstraße in Richtung der Provinz Iğdır gelegte Bomben gezündet hatten. Der Bus sollte Zivilbedienstete an den Grenzübergang Dilucu bringen, wo diese ihren Dienst an der Grenze der Türkei zu Aserbaidschan versehen sollten. Die Polizeibeamten begleiteten diese. Die Sicherheitskräfte haben umgehend mit einer breit angelegten Operation in der Region begonnen, um der Terroristen habhaft zu werden. Bereits am Sonntagabend hatte es bei einem Anschlag 16 Tote und sechs Verletzte gegeben, als die PKK eine Landminenattacke in der Stadt Dağlıca in der Provinz Hakkâri gegen türkische Soldaten gerichtet hatten. Auch hier wurden entlang einer Straße Bomben gezündet, als sich zwei Panzerfahrzeuge der türkischen Armee auf dem Weg durch die Stadt befunden hatten.
Tarifstreit
Lufthansa-Piloten streiken auch am Mittwoch
Frankfurt/Main (dts) – Die Lufthansa-Piloten werden auch am Mittwoch streiken. Das teilte die Vereinigung Cockpit (VC) am Montagabend mit. Die Mitglieder bei Lufthansa seien für Mittwoch von 00:01 bis 23:59 Uhr zu einem Arbeitskampf aufgerufen.
Betroffen sind alle Abflüge aus Deutschland mit den Flugzeugmustern A320-Family, B737 und Embraer, also alle Kurz- und Mittelstreckenverbindungen. Darüber hinaus werden alle Flüge bei Germanwings bestreikt, die zum Ziel haben, Lufthansa-Flüge zu ersetzen. „Trotz des weitreichenden Angebots der VC in Höhe von 500 Millionen Euro gibt es keinen Einigungswillen seitens der Lufthansa“, sagte Cockpit-Sprecher Markus Wahl.
Auch am Dienstag fallen schon viele Flüge aus. Die Streiks richten sich gegen geplante Änderungen bei der Übergangsversorgung. Außerdem sind die Piloten gegen den umfassenden Konzernumbau, den Lufthansa-Chef Carsten Spohr vorantreibt. So werden bei der neuen Konzerntochter Eurowings mit Sitz in Österreich Piloten zu Gehältern angestellt, die rund 40 Prozent unter dem bisher bei Lufthansa üblichen Niveau liegen.
Salzkotten
Familiendrama: 30-Jähriger tötet Mutter und begeht anschließend Selbstmord
Salzkotten (dts) – Im nordrhein-westfälischen Salzkotten nahe Paderborn hat ein 30-jähriger Mann offenbar seine Mutter und anschließend sich selbst getötet. Die Polizei war am Sonntagnachmittag gerufen worden, nachdem sich ein Mann auf ein Bahngleis gestellt hatte und dabei von einem herannahenden Güterzug getötet worden war, teilten die Ordnungshüter am Montag mit. Nachdem die Beamten die Identität des Mannes festgestellt hatten, suchten sie die Wohnung der Mutter auf, um sie über den Tod ihres 30-jährigen Sohnes zu informieren.
Beim Eintreffen der Beamten wurde die 56-Jährige tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Sie habe massive Kopfverletzungen aufgewiesen, hieß es seitens der Polizei. Nach den bisherigen Ermittlungen sei davon auszugehen, dass die Frau am Sonntagmittag durch den eigenen Sohn getötet worden war, ehe er Selbstmord beging. Für ein Motiv der Bluttat liegen derzeit keine Erkenntnisse vor.
EM-Qualifikation
Deutschland gewinnt gegen Schottland knapp mit 3:2
Glasgow (dts) – Deutschland hat das EM-Qualifikationsspiel gegen Schottland am Montagabend mit 3:2 gewonnen. Thomas Müller traf in der 18. und 34. Minute. Zwischendurch in der 28. Minute ein Eigentor durch Hummels nach einem Freistoß für Schottland.
Deutschland hatte das Spiel klar bestimmt, während Schottland die meiste Zeit ohne Torchancen blieb. James McArthur konnte in der 43. Minute trotzdem eine der wenigen Möglichkeiten nutzen und erzielte den Ausgleich, bevor Ilkay Gündogan in der 54. Minute Deutschland wieder in Führung brachte. Auf die Ausstellung des EM-Tickets muss Deutschland trotzdem noch warten, weil Irland im gleichzeitig stattgefundenen Spiel nicht Georgien unterlag, was für die vorzeitige Qualifikation notwendig gewesen wäre. Irland gewann stattdessen mit 1:0.
Filmtipp
ALLES STEHT KOPF
– ALLES STEHT KOPF –
Im Hauptquartier, dem Kontrollzentrum im Kopf der elfjährigen Riley, leisten fünf Emotionen Schwerstarbeit: Angeführt von der optimistischen FREUDE, die Riley immer nur glücklich sehen möchte, sorgt sich ANGST ständig um Rileys Sicherheit, während WUT auf der Suche nach Gerechtigkeit bisweilen die Hutschnur platzt. Und die aufmerksame EKEL schützt den Teenager davor, sich zu vergiften – körperlich oder mental. Nur die unglückliche KUMMER weiß nicht so Recht, was ihre Aufgabe ist – nun ja, die anderen offensichtlich aber auch nicht.
Als Rileys Familie eines Tages vom Land in eine fremde große Stadt zieht, sind die Emotionen gefragt, Riley durch die bislang schwerste Zeit ihres Lebens zu helfen. Aber als FREUDE und KUMMER durch ein Missgeschick tief im Gedächtnis des Mädchens verschwinden, liegt es an den anderen drei Emotionen, das Chaos in den Griff zu bekommen. Dummerweise haben FREUDE und KUMMER versehentlich wichtige Kernerinnerungen von Riley mitgenommen und müssen diese nun unbedingt ins Hauptquartier zurückbringen, wenn sie nicht für immer verloren gehen sollen. Es beginnt eine aufregende Reise durch ihnen unbekannte Hirnregionen wie das Langzeitgedächtnis, das Fantasieland, das Abstrakte Denken und die Traum Produktion, die von den beiden Emotionen alles abverlangt – auch, über den eigenen Gefühlsrand hinauszuwachsen…
| TITEL | ALLES STEHT KOPF |
|---|---|
| ORIGINALTITEL | Inside Out |
| STARTDATUM | 01.10.2015 |
| FSK | Ohne Altersbeschränkung |
| REGIE | Pete Docter |
| DARSTELLER | Stimmen: Hans-Joachim Heist, Olaf Schubert, Bettina Zimmermann, Kai Wiesinger, Katja von Garnier, Dietmar Bär, Klaus-J. Behrendt, Matthias Roll, Philipp Laude, u.v.a. |
| COPYRIGHT | Disney / Pixar |
| PRODUZENT | Pixar Animation Studios |
Börse Frankfurt
DAX legt zu
Frankfurt/Main (dts) – Zum Wochenstart hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.108,61 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,70 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. K&S waren mit Abstand größte Kursgewinner und legten über vier Prozent zu.
Anleger hoffen hier auf ein verbessertes Angebot des kanadischen Konkurrenten Potash. Auf den weiteren Plätzen folgten Papiere von Bayer, Thyssenkrupp und Daimler. Signifikant waren nur Merck und RWE, auch Commerzbank und Deutsche Post kratzten an der Nulllinie.
Flüchtlingskrise
Großbritannien will weitere 20.000 Flüchtlinge aufnehmen – bis 2020
London (dts) – Großbritannien will bis 2020 weitere 20.000 Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen. Das sagte der britische Premierminister David Cameron am Montag im Parlament. Das Land habe dazu eine „moralische Verantwortung“.
Kranke Kinder und Weisen würden bevorzugt. Gleichzeitig will Großbritannien die Anstrengungen verstärken, den Konflikt in Syrien zu beenden. Zuvor hatte Frankreich angekündigt, 24.000 Flüchtlinge in den nächsten zwei Jahren aufzunehmen. Deutschland erwartet allein in diesem Jahr bis zu 800.000 Flüchtlinge.
Flüchtlingskrise
Merkel fordert in Flüchtlingskrise mehr europäische Solidarität
Berlin (dts) – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in der Flüchtlingskrise mehr europäische Solidarität gefordert. „Die Zeit für gemeinsame Lösungen drängt“, sagte Merkel bei der Vorstellung der Regierungspläne für eine neue Asylpolitik am Montag: „Wir waren schnell dabei, Banken zu retten. Jetzt müssen wir auch schnell sein.“
Einzelne EU-Staaten dürften sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Deutschland sei „zwar bereit Flüchtlinge aufzunehmen, aber Schutz können sie in allen europäischen Ländern finden“. Zugleich lobte die Kanzlerin das Engagement der Bürger in der Flüchtlingskrise, mahnte aber auch an, die Situation realistisch zu betrachten: „Schutzbedürftige sollen Schutz bekommen. Menschen ohne Bleibeperspektive sollen unser Land aber wieder verlassen.“
Vizekanzler Sigmar Gabriel sagte bei der Vorstellung, dass Deutschland durchaus in der Lage sei, die für 2015 prognostizierten 800.000 Asylbewerber zu integrieren: „Aber auf Dauer kann das nicht so weitergehen“, betonte der SPD-Chef, der mit Blick auf die zahlreichen Flüchtlinge von der größten Herausforderung seit der deutschen Einheit sprach.
Die Große Koalition hatte sich in der Nacht auf Montag auf neue Maßnahmen verständigt, um dem Flüchtlingsstrom Herr zu werden: So sollen Flüchtlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen künftig so weit möglich Sach- statt Geldleistungen erhalten. Die Kapazität der Erstaufnahmelager soll auf 150.000 winterfeste Plätze ausgebaut werden. Der Aufenthalt dort soll höchstens sechs Monate dauern. Weitere Maßnahmen betreffen unter anderem die Bundespolizei, die innerhalb von drei Jahren um 3.000 Stellen verstärkt werden soll. Länder und Kommunen sollen im nächsten Jahr für die Versorgung von Flüchtlingen drei Milliarden Euro zusätzlich bekommen. Weitere drei Milliarden Euro plant der Bund für eigene Aufgaben betreffend der Flüchtlinge ein. Die Liste der sicheren Herkunftsländer solle zudem um Albanien, Montenegro und das Kosovo erweitert werden.
Großbritannien
Islamophobische Übergriffe nehmen zu
London (nex) – Gemäß der Londoner Polizeistatistik sind in den vergangenen 12 Monaten 70% fremdenfeindliche Übergriffe auf Muslime zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr sind islamophobische Straftaten im Vereinten Königreich Großbritanniens von 478 auf 816 gestiegen.
Die islamfeindlichen Übergriffe haben nach dem Mord an Lee Rigby in Woolwich im Sommer 2013 sowie dem Anschlag auf Charlie Hebdo im Januar in Paris zugenommen, wie TELL MAMA berichtet. Die Organisation protokolliert alle angezeigten Übergriffe auf Muslime im ganzen Land.
“Ein islamophobisches Verbrechen ist als solches zu bezeichnen, wenn das Opfer oder auch Zeugen das Gefühl haben, dass der Täter in der Absicht gehandelt hat, einem Muslim vorsätzlich zu schaden“, schreibt die Londonder Polizei auf ihrer Website.
Gemäß einer Volkszählung aus dem Jahr 2011 leben mehr als eine Millionen Muslime in London (12 % der Stadtbevölkerung) und stellen 4,8 % der Gesamtbevölkerung des Vereinigten Königreiches.
Flüchtlingshilfe
Kohlekonzern RAG will Flüchtlinge unterbringen
Herne (dts) – Hunderte Flüchtlinge sollen auf Flächen des Bergbaukonzerns RAG untergebracht werden. „Wir sind den Wünschen der Landesregierung und der Kommunen sofort nachgekommen und haben in dieser außergewöhnlichen Situation in NRW bisher 17 potenziell geeignete Standorte aus unserem Grundbesitz anbieten können“, sagte RAG-Vorstandschef Bernd Tönjes der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Montagausgabe). „Bislang ist die Wahl auf zwei Standorte gefallen“, berichtete Tönjes.
„In der Karlstraße in Recklinghausen sind in einem ehemaligen Schulungsgebäude zurzeit 150 Flüchtlinge untergebracht, Platz ist für weitere 150 vorhanden. Auf einem Parkplatz an der Gabelstraße in Oberhausen sind Container aufgestellt, in denen 180 Menschen untergekommen sind.“ Planungen gebe es auch in Gladbeck und in Bergkamen auf einem ehemaligen Zechengelände, sagte RAG-Chef Tönjes der Zeitung. „Wir prüfen außerdem Standorte in Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Kamp-Lintfort, Lünen, Issum und Recklinghausen“, fügte er hinzu. In einigen dieser Kommunen sind mehrere RAG-Flächen als potenzielle Standorte für die Unterbringung von Flüchtlingen im Gespräch.

