Gesetz ist Gesetz
München: Mann will Bahnhofsboden reinigen – Anzeige

München (nex) – Ein Münchner wollte selbstlos den Boden vor dem Ostbahnhof reinigen, informierte zur Vorsicht die Polizei über seinen Plan – und hat prompt eine Anzeige bekommen.

„Dabei war sein Vorhaben am Mittwochmorgen durchaus löblich“, räumten auch die Beamten ein. Wie die Passauer Neue Presse weiter berichtet, habe der 49-Jährige zur Entfernung der Kronkorken aus dem Teer ein Messer benutzen wollen.

Er habe es gerne sauber, und es mache ja sonst keiner, werden die Beamten von der Zeitung zitiert. Um Missverständnisse zu vermeiden, habe der Mann der Bundespolizei vorher Bescheid gegeben, dass er dafür ein Messer nutzen wolle. Pech für ihn: Bei seinem etwa handlangen Werkzeug handelte es sich um ein verbotenes Einhandmesser, dessen Klinge aufschnappt.

Solche Messer dürfe man zwar benutzen, in der Öffentlichkeit aber nicht dabei haben, berichtet die Zeitung weiter. Obwohl der 49-Jährige daraufhin das Messer auf der Wache ließ, muss er sich aber dennoch nun wegen einer Ordnungswidrigkeit verantworten.

Die Kronkorken habe er am Ende übrigens mit einem Schraubenzieher aus dem Boden entfernt.

Erfolgsmodell türkische Parteien
Von Deutschland bis Südafrika: Türkische Parteien weltweit gefragt

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Pretoria (nex) – Bei den im August bevorstehenden Kommunalwahlen in Südafrika wird die erst jüngst gegründete Partei Al-Shura von einem türkischen Auswanderer angeführt werden. Die sozial-konservative Partei setzt sich vor allem aus Aktivisten zusammen, die eine steigende Arbeitslosigkeit, hohe Kriminalität und – wie sie es ausdrücken – anhaltende Mängel in der Erbringung öffentlicher Leistungen kritisieren. Der 42-jährige Geschäftsmann und Doppelstaatsbürger Mehmet Vefa Dağ erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu: „Auf Grund einer Nichterbringung von Serviceleistungen, […] weil den Communitys Leistungen vorenthalten werden, sind wir zu der Auffassung gelangt, dass es einer neuen politischen Partei für die Menschen in Südafrika bedarf.“ Über das, was er erreichen will, sagte Dağ: „Wir versprechen, dass wir Lösungen für alle Communitys liefern werden, wenn wir gewählt werden.“ Die Partei wurde im April gegründet. Ihren Namen hat sie dem Heiligen Buch der Muslime, dem Koran, entlehnt, in dem es eine Sure mit dem Namen al-Shura gibt, die von der „wechselseitigen Beratung“ handelt. Trotz ihrer islamischen Referenz ziehe die Partei auch Nichtmuslime aus unterschiedlichen ethnischen Gruppen an, so Parteisekretär Abdurageem Abduraof in einem Interview mit einer lokalen Radiostation. Auf Grund der späten Registrierung wird al-Shura jedoch nur in der Metropolregion Kapstadt an den Wahlen teilnehmen können. Dort ist man jedoch überzeugt, in allen 116 Stimmbezirken ein gutes Ergebnis einfahren zu können. Der in der Osttürkei geborene und in Istanbul aufgewachsene Dağ kündigte an, seine Partei werde innerhalb des nächsten Jahres im ganzen Land Büros eröffnen, um von dort aus die erforderliche Basis für einen Antritt zu den nationalen und provinzweiten Wahlen in Südafrika 2019 schaffen zu können. „Die Wirtschaft Südafrikas schrumpft und wir können nicht länger warten, bis aus den gebrochenen Versprechen der nationalen Politik irgendwann einmal Lösungen kommen“, betonte der Parteigründer. „Es ist Zeit, wieder Freude in die Gesichter der Menschen zurückzubringen.“ Sollte die Partei Erfolg haben, will sie Kapstadt in einen Business- und Kommunikationsstandort von Weltformat umwandeln. Al-Shura geht davon aus, dass die Schaffung von Jobs die Kriminalität drastisch reduzieren werde. Viele Menschen in den ärmeren Gebieten würden weniger als 2000 Rand (etwa 130 US-Dollar) im Monat verdienen, während in angrenzenden Vororten der Schnitt bei 20 000 liege, so Vefa Dağ. „Unser Hauptfokus liegt auf der Überwindung der ökonomischen Spaltung zwischen den Communitys und darauf, jedem Menschen ein würdevolles Leben zu ermöglichen.“ Al-Shura lasse sich auch dort blicken, wo sich sonst kein Politiker hin verirre. „Wir waren auch in armutsgeplagten und von Gangs kontrollierten Gebieten wie Mannenberg, Hannover Park, Lavender Hill und Parkwood. Die Communitys dort brauchen unsere Unterstützung. Sie sind nicht länger alleine, denn sie haben jetzt eine Partei, der sie vertrauen können.“

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Trotz Nachwuchsmangel
„Wir wollen keine Ausländer“ – Verein lehnt Migranten ab

Halle (ots) – In Wittenberg lehnt ein Kleingartenverein die Aufnahme von Migranten ab. Die Landes-Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck verurteilte die Entscheidung scharf: „Niemand darf wegen seiner Herkunft ausgeschlossen werden“, sagte die Staatssekretärin im Sozialministerium der Mitteldeutschen Zeitung. „Das verstößt gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz und gegen das Antidiskriminierungsgesetz.“ Der libanesisch-stämmige Unternehmer Ali Ismais hatte sich bei der Sparte „Am Trajuhnschen Bach“ um eine frei werdende Parzelle bemüht. Als Antwort habe er vom stellvertretenden Vereinschef Horst Kubasic erhalten: „Wir wollen keine Ausländer.“ Kubasic bestätigte das gegenüber der Zeitung und erklärte, es gebe in der Sparte schon genügend Ausländer – nämlich Russlanddeutsche. Mehr seien nicht gewollt. Ismais reagierte empört: „Unverschämt! Das ist Fremdenhass!“ Der Unternehmer mit libanesischen Wurzeln, der im Übrigen seit 26 Jahren einen deutschen Pass hat, ist offenbar kein Einzelfall in der Stadt: Eine Flüchtlingsbetreuerin berichtete von einem Mann aus Syrien, dessen Bewerbung um einen Garten von einem anderen Verein abgelehnt worden sei. Die Betreuerin sagte, ein Gespräch des Syrers mit den Verantwortlichen sei „abgelaufen wie ein Verhör. Er wurde gefragt, ob seine Frau Kopftuch trage oder verschleiert sei“. Per Mail habe der Mann dann die Ablehnung erhalten. „Zur Begründung hieß es, Gärten sind für Ausländer nicht vorgesehen“, so die Betreuerin. Der Landesverband der Gartenfreunde distanziert sich von Ausgrenzung: „Wir sind nicht ausländerfeindlich“, sagte Präsident Peter Riebeseel, „im Gegenteil, wir sind doch froh, wenn wir Menschen finden, die ticken wie wir.“ Viele Gartenvereine im Land klagen über Nachwuchsmangel.

"The Voice of Germany" ab Herbst 2016 auf ProSieben
Yvonne Catterfeld wird Coach bei „The Voice of Germany“

Unterföhring (ots) – Neue Töne für „The Voice of Germany“ 2016: Yvonne Catterfeld verstärkt in der sechsten Staffel die Erfolgsshow auf ProSieben und in SAT.1. Zusammen mit dem #TVOG-Rückkehrer Samu Haber, Andreas Bourani und den doppelten Siegern Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier sucht Yvonne Catterfeld die beste Stimme Deutschlands. ECHO-Gewinnerin Yvonne Catterfeld: „In all den Jahren, in denen ich fast jede Sendung von ‚The Voice of Germany‘ begeistert verfolgt habe, hätte ich nie gedacht, dass ich selbst einmal auf einem der roten Stühle sitzen würde. Ich freue mich über diese Herausforderung, tolle erfrischende Stimmen zu hören, neben großartigen Kollegen zu sitzen und mit ihnen um die Talente zu kämpfen!“ Über der sechsten Staffel schwebt die große Frage: Kann 2016 zum ersten Mal ein weiblicher Coach „The Voice of Germany“ gewinnen? Samu Haber: „Ich liebe diese Show, die Talente, die Musik, das Team. Zwei Aufwärmrunden, eine Interkontinental-Exkursion – jetzt bin ich bereit für den Sieg.“ Smudo und Michi Beck: „Es ist schön, dass der doppelsiegverwöhnte Doppelstuhl die Chance auf den Hattrick bekommt. Aber auch ohne diese Herausforderung haben wir vor, für unsere Talente auf allen Ebenen zu kämpfen und wenn nötig sogar unsere Körper einzusetzen. Wir freuen uns auf den Wettstreit und die Talente.“ Andreas Bourani: „Nachdem ich im letzten Jahr zwei Talente im Finale hatte und mich dann knapp den Fantas geschlagen geben musste, ist jetzt Zeit für die Revanche. Das A-Team kehrt zurück und fordert alle alten und neuen Coaches zum Battle.“ Wolfgang Link, Vorsitzender der Geschäftsführung ProSiebenSat.1 TV Deutschland: „Neue Coach-Konstellationen versprechen immer eine ganz neue Dynamik auf den ‚heiligen‘ roten ‚The Voice‘-Drehstühlen. Ich bin gespannt, wie sich Yvonne Catterfeld mit ihrem Charme und ihrer Kompetenz gegen die vier Alpha-Männer durchsetzt. Dazu freue ich mich sehr, dass Samu Haber nach seiner Pause wieder in die Voice-Familie zurückkommt.“

Yvonne Catterfeld hat alles gewonnen: ECHO, Bambi, Goldene Stimmgabel Yvonne Catterfeld (36) hat in ihrer Karriere bereits zahlreiche, renommierte Preise für ihre Leistungen als Musikerin und Sängerin erhalten: einen ECHO als beste Solokünstlerin und die Goldene Stimmgabel.

In ihrer 15-jährigen Musik- und Filmkarriere veröffentlichte Yvonne Catterfeld sechs Studioalben und landete mehrere Nummer-1-Hits – Goldene und Platin-Schallplatten folgten. Die Sängerin überraschte und überzeugte im letzten Jahr Kritiker und Publikum bei „Sing meinen Song“. Für dieses Engagement wurde Yvonne Catterfeld mit einem Bambi ausgezeichnet.

„The Voice of Germany“ ab Herbst 2016 auf ProSieben und in SAT.1

Düsseldorf
NRW-Wirtschaft begrüßt Vergabegesetz-Reform

Düsseldorf (ots) – Die NRW-Wirtschaft begrüßt den Entwurf der rot-grünen Landesregierung für ein neues Tariftreuegesetz. „Wir sehen das verhalten optimistisch“, sagte Matthias Mainz von der IHK NRW der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. Im Detail gebe es zwar noch einiges zu verbessern. Zum Beispiel seien die Bagatell-Grenzen, ab denen das Gesetz wirken soll, noch immer zu niedrig. „Aber die Wirtschaft begrüßt, dass die Landesregierung auf unsere Kritik reagiert hat.“

Verstoß gegen Nato-Russland-Grundakte
Nato will Truppen in Polen und im Baltikum stationieren

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Cottbus (ots) – Die Nato rüstet im Osten auf. Vier Bataillone will das Bündnis demnächst dauerhaft in Polen und den baltischen Staaten stationieren. Sie verstößt damit gegen die Nato-Russland-Grundakte aus dem Jahr 1997, in der festgeschrieben ist, dass auf dem Territorium der ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten keine Nato-Truppen dauerhaft stationiert werden. Die Allianz selbst sieht die Dinge anders. Es handele sich um keine dauerhafte Stationierung, weil die einzelnen Soldaten rotieren. Soll heißen: Die Bataillone bleiben in der Stärke unverändert, sie sind die gleichen, aber nicht dieselben, weil die Soldaten wechseln. Das sind Sophistereien, mehr noch: Es sind billige Taschenspielertricks, die an das russische Vorgehen bei der Annexion der Krim erinnern. Damals schickte Kremlchef Wladimir Putin seine Armee ohne Feldzeichen auf die ukrainische Halbinsel, frei nach dem Motto: „Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts.“ Später gab Putin zu, dass er seine Soldaten ausgesandt hatte, um die Krim zu erobern. Und auch die Nato macht in Wirklichkeit keinen Hehl daraus, was sie aktuell an ihrer Ostflanke tut. Soeben haben Nato-Truppen im Baltikum, nur 150 Kilometer von der russischen Grenze entfernt, ein weiteres Großmanöver begonnen. Ähnliches tun die Russen selbstverständlich auch. Bis Jahresende will Moskau zudem zwei zusätzliche Divisionen an der Westgrenze stationieren. Einmal mehr steht also die ewige Frage im Raum: Wer hat angefangen? Tatsache ist, dass die russische Annexion der Krim ein völkerrechtswidriger, aggressiver Akt war, der weit über frühere Ost-West-Konfrontationen – etwa in Georgien – hinausging. Dieser Eroberungskrieg war und ist durch nichts zu rechtfertigen, auch nicht durch den Verweis auf die Nato-Osterweiterung und erst recht nicht auf die berühmten „verbrecherischen amerikanischen Kriege“, etwa im Irak oder anderswo. Wäre dies eine Rechtfertigung, wären verbrecherische Kriege ab sofort überall legitim. Dennoch: Es ist ein Armutszeugnis, dass sich das westliche Bündnis auf Putins Hütchenspielerniveau begibt. Wenn man meint, die Ostflanke stärken zu sollen -wofür es gute Gründe gibt -, dann hätte man die Grundakte aufkündigen müssen – gern auch mit einem Ultimatum versehen: Räumst du nicht die Ostukraine, kündigen wir die Partnerschaft auf. Lavieren war noch nie eine gute Strategie

Weltrekordversuch
Erdogan gibt Sofuoglu grünes Licht: Mit 400 km/h über neue Brücke!

Kenan Sofuoglu testet Rekord auf neuer Bosporus-Brücke Istanbul (nex) – Wie der erfolgreichste Fahrer der Supersportgeschichte, Kenan Sofuoglu, in einem Interview mitteilte, setze er seine Vorbereitungen für den „400 km/h-Geschwindigkeitsrekord“ mit der modifizierten Ninja H2R, die die japanische Marke Kawasaki ihm zukommen ließ, fort. In einem vorherigen Versuch sei ihm bereits gelungen, eine Höchstgeschwindigkeit von 396 km/h zu erreichen und er sei nun bestrebt, die 400 km/h-Grenze zu knacken, so Sofuoglu weiter. Diesen Rekordversuch wolle er bei der Eröffnung der Osman-Gazi-Brücke unternehmen. Er habe bereits mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan über das Eröffnungsprogramm der Hängebrücke und seinem Vorhaben gesprochen, meinte Sofuoglu und fuhr fort: „Ich möchte den Rekordversuch bei der Eröffnung der Osman-Gazi-Brücke unternehmen. Ich habe darüber bereits mit dem Präsidenten am Telefon gesprochen. Unser Präsident Recep Tayyip Erdogan unterstützt mein Vorhaben. Er erklärte, ein solcher Rekordversuch bei der Eröffnung der Brücke würde ihn mit Stolz erfüllen. Ich möchte lebenssichernde Maßnahmen ergreifen und diesen Rekord auf der Brücke verwirklichen. An diesem Wochenende werde ich erst einmal am achten Rennwochenende der Supersport-WM teilnehmen. Danach führe ich einen Test auf der Brücke mit Auswertung des Windes und anderer natürlicher Faktoren durch.“

Erfolgreiche Operation gegen den Schmuggel
Istanbul: Gaddafis 10-Millionen-Dollar-Dolch bei Polizeirazzia sichergestellt

Istanbul (nex) – Die Polizei in Istanbul gab am Montag bekannt, dass sie einen mit Ornamenten bestückten Dolch beschlagnahmt hat, der dem früheren libyschen Präsidenten Muammar Gaddafi gehört haben soll. Der elfenbeinerne Dolch, geschmückt mit Rubinen, Saphiren, Smaragden und Diamanten, wurde im Zuge einer Razzia gegen Schmuggler sichergestellt, so die Polizei in einem Statement. Ein türkischer Geschäftsmann, lediglich mit den Initialen A.A., und zwei seiner Gehilfen wurden während der Anti-Schmuggler-Operation festgenommen. Der Dolch war im Zuge von Plünderungen im Zuge des vom Westen unterstützen Putsches gegen den langjährigen Staatschef entwendet worden. Im Jahre 2011 begann der bewaffnete Aufstand gegen Gaddafi im Zusammenhang mit dem so genannten „Arabischen Frühling“. Er endete am 20. Oktober mit dem Sturz und der Ermordung des Staatschefs durch Angehörige bewaffneter Milizen. Seit dieser Zeit versinkt das Land in Bürgerkrieg und Chaos. Während mehrere rivalisierende Kräfte, die sich jeweils als legitime Regierung betrachten, um die Vormacht kämpfen, breitet sich in einem Teil des Landes die Terrormiliz IS (Daesh) aus. Der verdächtige Geschäftsmann soll den Dolch vor drei Monaten um 4,6 Mio. US-Dollar erworben haben und plante, ihn für zehn Mio. US-Dollar an einen saudischen Geschäftsmann weiterzuverkaufen. Die Verdächtigen wurden auf freiem Fuß angezeigt. In einer weiteren Operation im Istanbuler Bezirk Arnavutköy konfiszierte die Polizei etwa 200 Gold- und Bronzemünzen aus der byzantinischen und der osmanischen Ära.

Wetter
Türkei: Experten warnen vor Hitzewelle

Ankara (nex) – Der bekannte Meteorologe und Akademiker Prof. Orhan Sen von der Technischen Universität Istanbul sagte, dass die Temperaturen bis zu acht Grad Celsius über die Saisonwerte steigen würden und warnte die Menschen vor möglichen Gesundheitsrisiken. Sen erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu, dass der diesjährige Sommer vermutlich der heißeste der vergangenen Jahre sein würde. Dafür gebe es verschiedene Gründe wie die globale Erwärmung, die in diesem Jahr einen Temperaturanstieg um 2 Grad verursache, Sonneneruptionen beispiellosen Ausmaßes und das El Nino-Wetterphänomen. Sen führte weiter aus, dass die Temperaturen allmählich zulegen würden. In Istanbul, der bevölkerungsreichsten Stadt der Türkei, könnten sie gegen Ende dieser Woche gar die 34 Grad-Grenze überschreiten. „Ab heute werden die Temperaturen sehr hohe Werte erreichen, vor allem in Istanbul, aber auch in weiten Teilen der Türkei.“ Der Wetterexperte riet den Muslimen, die im Ramadan fasten, eindringlich, bei Gesundheitsproblemen zuhause zu bleiben. Muslime enthalten sich während des Ramadans von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang des Essens und Trinkens. Dieses Jahr fällt der Fastenmonat in den Sommer, was eine zusätzliche Herausforderung darstellt: Längere Tage bedeuten längere Fastenzeiten. Die Wettervorhersage des staatlichen Türkischen Meteorologischen Institutes sagt sporadischen Regen für heute und morgen im Westen und Norden der Türkei voraus, landesweit sollen die Temperaturen nicht unter 21 Grad Celsius fallen. Am Donnerstag wird es bis auf die nordöstliche Schwarzmeerregion und den Osten sonnig werden mit Temperaturen zwischen 29 Grad in Istanbul und 37 Grad in der westtürkischen Stadt Aydin, die diese Woche die höchsten Temperaturwerte erreichen soll.

„Harinezumi“
Japan: Kunden holen sich Trost in neuen „Tier-Cafés“

Japanisches Café bietet stacheligen Trost Tokio (nex) – In einem neuen japanischen Café sind es nicht die Kunden, die stachelig sind, sondern die Bewohner. Kunden zahlen hier, um Zeit mit Igeln zu verbringen. Das neueste in einer ganzen Reihe von „Tier-Cafés“ gibt Menschen, die zuhause kein Tier halten können, die Möglichkeit, mit verschiedenen stacheligen Zeitgenossen zu interagieren. Der Kontakt soll Kunden Trost im heilenden Sinne oder, wie man es in Japan sagt, iyasareru (von jemandem oder etwas getröstet werden) bieten. Das Café Harry – der Name ist ein Wortspiel mit „harinezumi“ (etwa: Nadelmaus) – befindet sich auf der zweiten Etage eines neuen Gebäudes im Tokioter Stadtteil Roppongi direkt über einem Kaninchencafé namens Ms. Bunny. Nach Angaben des japanischen Nachrichtenportals Rocket News 24 zahlt der Kunde unter der Woche 1000 Yen (8,41 US-Dollar) für 30 Minuten Aufenthalt in dem Café. An den Wochenenden sind es 1300 Yen. Extras wie Fotos schießen oder das Tier füttern kosten jeweils 500 Yen. Nachdem die Kunden sich die Hände desinfiziert haben, helfen ihnen Assistenten bei der Wahl eines Tieres, das sich in einem Gehege befindet. Das Tier wird sanft in einen Korb oder eine Box gelegt, aus dem der Kunde es dann herausnehmen und mit ihm spielen kann.