S-400-System
Russland: Die Türkei wird bedroht und unter Druck gesetzt

Dmitri Schugajew, der Leiter des russischen Dienstes für militärisch-technische Zusammenarbeit, erklärte, dass Länder, die russische Waffen kaufen, unter Druck gesetzt, und mit "fast banditenhaften Drohungen traktiert" würden. 

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Moskau – Dmitri Schugajew, der Leiter des russischen Dienstes für militärisch-technische Zusammenarbeit, erklärte, dass Länder, die russische Waffen kaufen, unter Druck gesetzt, und mit „fast banditenhaften Drohungen traktiert“ würden. 

„Es gibt genug Beispiele dafür, wie der politische Druck buchstäblich zu einem solchen fast banditenhaften Pressing mutiert, da unseren Partnern die Arme ausgerenkt und diversen Strukturen Konsequenzen angedroht werden. Natürlich wirkt sich das auf leitende Personal aus. Wir alle sind Menschen, und manchmal ist es überaus schwer, (diesem Druck) zu widerstehen“, zitiert Sputnik Schugajew.

Der Experte dankte der Türkei für „ihre unbeirrte Position“. Der Vertrag laufe und in dieser Woche gehe die erste Phase der Lieferungen zu Ende.

„Wir haben das vergangene Jahr in Bezug auf die bilateralen Beziehungen als gut eingeschätzt. Trotz allen Drucks haben wir den S-400-Deal entschieden abgeschlossen“, zitiert Sputnik den türkischen Staatschef, der im Januar am Rande der Libyen-Konferenz in Berlin den russischen Präsidenten Wladimir Putin traf.

Washington lehnt Kauf der S-400 ab

Washington lehnte die Übernahme des russischen Fliegerabwehrsystems durch die Türkei entschieden ab und suspendierte die Türkei von ihrem Hi-Tech-Kampfjetprogramm F-35, da die S-400 eine Bedrohung für die Stealth-Kampfjets darstelle. Die US-Regierung hatte Ankara auch davor gewarnt, dass es US-Sanktionen nach dem Countering America’s Adversaries Through Sanctions Act riskiert, wenn das S-400-System aktiviert wird.

Die Türkei besteht darauf, dass sie gezwungen wurde, das russische System zu kaufen, nachdem Washington sich geweigert hatte, ihr das US-Patriot-System zu verkaufen.

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