Kampf gegen den Terror
Türkei: Europa bekundet „Solidarität“ nach doppeltem PKK-Anschlag

Die Europäische Union hat nach zwei voneinander unabhängigen Anschlägen im Südosten der Türkei ihre Unterstützung für die Türkei bekundet, hieß es in einem am vergangenen Donnerstag veröffentlichten offiziellen Statement.

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Die EU erklärte nach dem Tod von neun Menschen infolge zweier Bombenanschläge in der Südosttürkei, das Land sei mit schwierigen Herausforderungen konfrontiert.

Brüssel (nex) – Die Europäische Union hat nach zwei voneinander unabhängigen Anschlägen im Südosten der Türkei ihre Unterstützung für die Türkei bekundet, hieß es in einem am vergangenen Donnerstag veröffentlichten offiziellen Statement.

Die 28 Staaten drückten den Familienangehörigen der Opfer ihr Beileid aus und wünschten den Verletzten baldige Genesung, hieß es weiter in den Statement.

Acht Personen einschließlich Polizisten wurden bei den beiden am vergangenen Mittwoch verübten Anschlägen getötet und einige verletzt.

„Die Europäische Union bringt erneut ihre fortwährende Solidarität mit der Türkei, ihrer Regierung und ihrem Volk zum Ausdruck“, ist in dem Statement zu lesen. „Die türkischen Sicherheitsbehörden stehen vor schweren Herausforderungen, die auch von den Gewaltakten der PKK herrühren, die in der EU als eine Terrororganisation eingestuft wird.“

Auch die USA haben die Anschläge aufs Schärfste verurteilt. Verteidigungsminister Ashton Carter bezeichnete diese in einem Statement als „verabscheuungswürdig“.

„Diese Anschläge erinnern uns an den Mut und die Selbstaufopferung, die die allierten Sicherheitskräfte jeden Tag im Kampf gegen den Terror an den Tag legen“, erklärte er und fügte hinzu:

„Die USA sind entschlossen, mit der Türkei weiterhin eng zusammenzuarbeiten – sei es auf bilateraler Ebene, innerhalb der Anti-IS-Koalition oder der NATO -, um unsere Länder gegen gemeinsame Bedrohungen zu verteidigen“, fügte er hinzu.

Während eines Pressebriefings am vergangenen Donnerstag verurteilte das US-Außenministerium auch die Bombenanschläge vom vergangenen Mittwoch.

 

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