Militäroperation „Schutzschild Euphrat“
Syrer: „Wir danken der Türkei für alles. Wir können nun wieder nachhause“

Die Geflüchtete, Hazune Ali, sei vor zwei Jahren in die Türkei gekommen, nachdem sich ihr Mann dem Widerstand in Syrien angeschlossen habe. Sie sagt, ihre Familie lebe von der Unterstützung der türkischen Bevölkerung und der des Staates. „Wir sind der Türkei dankbar“, so Ali gegenüber Reportern.

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Ankara (nex) – Syrische Flüchtlinge, die in die befreite Stadt Dscharablus zurückgekkehren, haben am gestrigen Donnerstag der Nachrichtenagentur Anadolu von ihrer Erleichterung darüber, endlich nachhause gehen zu können, erzählt.

Die ehemaligen Einwohner von Dscharablus, das im Zuge der türkischen Militäroperation Schutzschild Euphrat von Terroristen gesäubert wurde, machen sich nun von der südosttürkischen Provinz Gaziantep in der Nähe zur syrischen Grenze aus wieder auf den Weg zurück in ihre Heimatstadt. Sie sind der Türkei für ihre Gastfreundschaft sehr dankbar, und viele unter ihnen hoffen, dass in Syrien sobald wie möglich ein bleibender Frieden einkehrt. Ein ehemaliger Einwohner, Turki Cemal, kam 2013 nach Gaziantep.

Er erzählt dem Anadolu-Korrespondenten, dass er beschlossen habe, mit seiner Mutter und Geschwistern nach Syrien zurückzukehren. Cemal, der seinen Vater im Krieg verlor, sagt, dass seine Familie dank der Unterstützung des türkischen Volkes und der im Land gebotenen Möglichkeiten habe durchhalten können. „Ich danke der Türkei, dass sie die Situation in unserer Heimat entschärft und die Leiden des Krieges gelindert hat“, erklärte Cemal und fügte hinzu:

„Wir danken der Türkei für alles. Wir sind glücklich. Wir können nun wieder nachhause.“ Eine weitere Geflüchtete, Hazune Ali, erzählt Anadolu, dass sie vor zwei Jahren in die Türkei gekommen sei, nachdem sich ihr Mann dem Widerstand in Syrien angeschlossen habe. Sie sagt, ihre Familie lebe von der Unterstützung der türkischen Bevölkerung und der des Staates. „Wir sind der Türkei dankbar“, so Ali.

Die Militäroperation Schutzschild Euphrat begann am 24. August mit der Befreiung von Dscharablus durch die Freie Syrische Armee, die von den türkischen Streitkräften unterstützt worden war. Syrien befindet sich seit Anfang 2011, als Baschar al-Assads Regime Demonstrationen für Demokratie mit unerwarteter Brutalität niederschlug, in einem grausamen Bürgerkrieg.

Seitdem wurden nach Angaben der UNO mehr als 250.000 Menschen getötet und über 10 Millionen vertrieben. Das Forschungszentrum Syrian Center for Policy Research (SCPR) setzt die Anzahl der Toten seit Beginn des mittlerweile sechsjährigen Konflikts auf über 470.000 an.


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