Waffenlieferung
Russland versorgt syrische Regierung mit signifikanter Militärausrüstung

Der russische Präsident Wladimir Putin betonte am Freitag auf Anfrage, dass Russland der syrischen Regierung im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ entscheidende Unterstützung, darunter militärische, zukommen lässt.

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Moskau (eurasia) – Der russische Präsident Wladimir Putin betonte am Freitag auf Anfrage, dass Russland der syrischen Regierung im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ entscheidende Unterstützung, darunter militärische, zukommen lässt. Eine direkte Involvierung russischer Soldaten in Syrien sei jedoch nicht geplant.

„Wir prüfen die verschiedensten Möglichkeiten, aber was Sie erwähnten [militärische Operationen gegen den IS] sind jetzt nicht auf unserer Agenda“, sagte Putin beim Östlichen Wirtschaftsforum, welches in der ostrussischen Stadt Waldiwostok veranstaltet wurde. „Zu sagen, dass wir bereit sind, es heute zu tun ist verfrüht, aber wir versorgen Syrien vielmehr mit ernsthafter Unterstützung, Ausrüstung und trainieren Einheiten an Waffen“, fügte er hinzu, während er bemerkte, dass Russland weiterhin Konsultationen mit seinen „syrischen Freunden und Ländern der Region“ führe. Dennoch, die Rede ist weniger von völlig neuen Waffensystemen, die in das Bürgerkriegsland geschifft werden, es dreht sich vormalig um Lieferungen, die in Übereinstimmung mit Verträgen erfüllt werden, die vor fünf bis sieben Jahren beschlossen wurden. Putin kommentierte: „Wir setzen diese voll und ganz um.“

Unterdessen hinterfragte der russische Präsident die Effektivität der US-geführten Luftschläge gegen den selbsternannten „Islamischen Staat“, da diese bisher „keinerlei Erfolge verzeichneten“. Putin räumte ein, dass Russland unter diesem Eindruck verschiedene Schritte zur Gründung einer internationalen Koalition im Kampf gegen den Terrorismus auf breiter Front einleitete.

Putin bekräftigte, dass der Kampf gegen den Terrorismus parallel mit einem politischen Wandel in Syrien einhergehen sollte. „Präsident Baschar al-Assad ist bereit, Schritte in diese Richtung einzuleiten, darunter Parlamentswahlen einzuleiten und Kontakte mit der Opposition zu eröffnen, mit der gemeinsam eine Administration gebildet werden könnte“, so das russische Staatsoberhaupt. Zudem kritisierte Putin, die „falsche Nahostpolitik“ des Westens, die zu massiven Flüchtlingswellen geführt habe. Die Türkei, die ebenfalls in engen Konsultationen mit Moskau steht, hingegen betrachtet den IS als Symptom der Kriegs- und Überlebensstrategie Assads in Syrien.

Erschienen bei eurasianews.de am 

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