Anschlag von Ankara
Türkei: Syrer als zweiter Attentäter von Ankara identifiziert

Drei Monate nach dem Selbstmordanschlag von Ankara, der 103 Menschenleben gefordert hatte, ist der zweite mutmaßliche Täter identifiziert. Es soll sich dabei um einen syrischen Staatsangehörigen handeln. Als erster der beiden Terroristen war der Bruder jenes IS-Attentäters erkannt worden, der bereits im Juli 2015 einen verheerenden Anschlag mit 34 Toten in Suruç durchgeführt haben soll.

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Ankara (nex) – Die türkischen Behörden haben mittlerweile den zweiten Selbstmordattentäter identifiziert, der am 10. Oktober des Vorjahres in Ankara 103 Menschen mit in den Tod gerissen hatte. Bislang gaben sie lediglich die Initialen seines Namens, E. U., bekannt und die Information, dass es sich bei dem Täter um einen syrischen Staatsangehörigen gehandelt habe.

Bereits am 19. Oktober konnte der erste Täter identifiziert werden. Es handelte sich dem damals von der Generalstaatsanwaltschaft in Ankara veröffentlichten Statement zufolge um einen mit der Terrormiliz IS (Daesh) verbundenen türkischen Staatsangehörigen namens Yunus Emre Alagöz.

Er war der Bruder jenes Tatverdächtigen, der im Juli zuvor den Selbstmordanschlag auf eine Jugendgruppe in der Grenzstadt Suruç ausgeführt haben soll, bei dem 34 Menschen ums Leben kamen und der vonseiten der Ermittlungsbehörden ebenfalls dem IS angelastet wird.

Alagöz war auch der Hauptverdächtige im Zusammenhang mit dem Bombenattentat in Ankara, das als schlimmster Terrorakt in der Geschichte der modernen Türkei galt und der sich mitten im Wahlkampf zu den Parlamentswahlen am 1. November ereignet hatte.

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