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Ausland
Türkei bildet in 9 Jahren 7.000 Polizisten aus 30 Ländern aus
„Die meisten Trainingsmissionen der Türkei dürften Teil von NATO-Operationen in jenen Ländern sein. Damit betreibt die Türkei eine Politik auf transatlantischer Allianz-Ebene.“Seiner Meinung nach „ist es noch schwierig, eine genaue Einschätzung über die Effektivität der Trainingsanstrengungen der türkischen Polizei zu geben. Sie müssten unter ernste Bedingungen getestet werden“. Mit Blick auf Schlüsselregion Syrien in der türkischen Außenpolitik sagte Kurc:
Vergangene Woche absolvierten die ersten syrischen Polizei-Einheiten ihr Training in der Türkei. Laut Medienberichten handelt es sich um 450 Polizisten, die ihren Dienst in der syrischen Grenzstadt Dscharablus begonnen haben. Der Politikexperte Cemil Dogac sagte gegenüber Eurasia News, dass „rund 50 Prozent der ausbildeten Polizisten der turkmenischen Minderheit angehören“. Das Türkische Präsidium für Internationale Kooperation und Koordination, kurz TIKA, wurde 1992 gegründet. Die Hilfsorganisation ist in 150 Ländern mit 56 Auslandsvertretungen aktiv.„Eine Ausnahme für die NATO-gebundenen Ausbildungsübungen der Türkei dürfte Syrien darstellen. Wir werden in nächster Zukunft sehen dürfen, wie gut ihre Ausbildung war.“
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Türkei
Britischer Vize-Außenminister: Gülen-Netzwerk für den Putschversuch in der Türkei verantwortlich
London (nex) – Das Gülen-Netzwerk (FETÖ) war für den Putschversuch vom 15. Juli in der Türkei verantwortlich, erklärte der britische Vize-Außenminister Alan Duncan.
Duncan, der vor dem parlamentarischen Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten eine Aussage machte, sagte, dass das Gülen-Netzwerk bei dem Putschversuch mit mindestens 248 Toten eine führende Rolle gespielt habe.
Auf die Frage, ob er glaube, dass FETÖ hinter dem Putschversuch stecke, erwiderte er: „Wenn es um die erhebliche Beteiligung geht, lautet die Antwort Ja“, und fügte hinzu:
„Es ist nicht vollständig klar, welcher Art diese Organisation ist, denn vieles bleibt verborgen, sie arbeitet im Untergrund. Tatsache ist, dass es sich hier um eine große Organisation handelt, die versucht hat, eine demokratische Struktur umzustürzen.“
Die Türkei hatte erklärt, dass FETÖ den Putsch geplant habe und drängt auf die Auslieferung des im US-Exil lebenden Anführers Fetullah Gülen.
Duncan, der als einer der ersten Minister eines EU-Staates nach dem vereitelten Putschversuch die Türkei besucht hatte, betonte, dass die britische Regierung versuche, nachzuvollziehen, was am 15. Juli und danach geschehen sei.
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