TICAD-Konferenz
UN-Sicherheitsrat: Japan wird Forderung der Türkei und Afrikas unterstützen

Japan erklärte am gestrigen Donnerstag, dass es die Aufforderung aus Afrika und der Türkei nach einer Reform des UN-Sicherheitsrats unterstützen werde, wenn es im kommenden Monat den Vorsitz des Gremiums übernimmt.

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Banjul (nex) – Japan erklärte am gestrigen Donnerstag, dass es die Aufforderung aus Afrika und der Türkei nach einer Reform des UN-Sicherheitsrats unterstützen werde, wenn es im kommenden Monat den Vorsitz des Gremiums übernimmt.

Der parlamentarische Minister für Auswärtige Angelegenheiten Japans, Masakazu Hamachi, machte diese Äußerungen während der Eröffnung der Vorbereitungssitzung der Minister der Internationalen Konferenz für die Entwicklung Afrikas Tokyo (TICAD) in Gambia.

Das Ministertreffen, das am gestrigen Donnerstag in Banjul begann, wurde als Vorbereitung für die TICAD-Konferenz organisiert, die im kommenden August erstmals in Afrika, in Nairobi (Kenia), abgehalten werden soll.

Führende afrikanische Politiker wie der simbabwische Präsident Robert Mugabe und sein gambischer Amtskollege Yahya Jammeh haben sich schon immer für ständige Sitze für afrikanische Länder im UN-Sicherheitsrat mit 15 Mitgliedsstaaten ausgesprochen, von denen lediglich fünf ständige Mitglieder – China, Frankreich, Russland, Großbritannien und die USA – sind.

Auch der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan verlangt einen integrativeren Sicherheitsrat

Im vergangenen Jahr erklärte Jammeh vor der UN-Generalversammlung: „Die afrikanischen Völker repräsentieren in diesem Gremium über eine Milliarde Menschen und bestehen aus 54 souveränen Staaten und Ländern, was sie für zwei ständige und zwei nicht ständige Sitze in diesem Gremium mehr als qualifiziert.“

Hamachi, der im Namen seiner Regierung sprach, erklärte: „Im Juli wird Japan den Vorsitz des UN-Sicherheitsrats übernehmen und eine Debatte über ‚Friedensentwicklung in Afrika‘ abhalten. Die Partnerschaft mit Afrika, die wir im Rahmen der TICAD aufgebaut haben, wird weiterhin in unseren Bemühungen für die Friedensförderung und Stabilität in der Region sowie in anderen globalen Fragen wie der Reform des Sicherheitsrats gestärkt werden.“

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