Kampf gegen den Terror
London: Iraker rufen Türkei zur Intervention in Mossul auf

Iraker in Großbritannien versammelten sich vor der türkischen Botschaft in London, um Unterstützung zur Befreiung Mossuls vom IS (Daesh) zu fordern.

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London (nex) – Eine Gruppe von Menschen mit Türkeiflaggen und Fotos des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan riefen die Türkei zur direkten Intervention in Form einer Offensive zur Rückeroberung der Stadt auf. Mossul und seine Umgebung sind seit 2014 vom IS (Daesh) besetzt. Eine Militäroperation wird in den kommenden Wochen erwartet.

„Wir sind hier, um unsere Unterstützung für die Haltung und den Willen der Türkei zu demonstrieren, in der Mossulfrage zu intervenieren“, sagte Rabee al-Hafidh von der Protect Mosul-Bewegung, dem Organisator der Demonstration, und fügte hinzu:

„Diese Rolle [des Intervenierenden] ist frei und muss von einer Macht besetzt werden, die den Willen und die Fähigkeit hat, dies zu tun. Die Intervention der Türkei in Mossul und dessen Schutz durch sie ist von enormer Bedeutung.“

Die Bedingungen in der vom IS (Daesh) besetzten Stadt seien sehr hart und das Leben sei zum Erliegen gekommen, machte al Hafidh gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu deutlich.

„Die Menschen warten mit Skepsis ab, was geschehen wird“, so al-Hafidh weiter. „Sie erwarten, dass der Stadt etwas Dramatisches widerfahren wird, wissen aber nicht, wie sie aus der Situation herauskommen sollen. Die einzige Hoffnung für die Menschen in Mossul ist die Türkei“, betonte er.

Türkische Soldaten im Nordirak bilden lokale Kräfte für den Kampf gegen den IS (Daesh) aus. Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim erklärte am vergangenen Donnerstag, dass die militärische Präsenz in Baschika trotz der Äußerung des irakischen Parlaments, die türkischen Truppen im Land seien „Besatzer“, fortgesetzt würde.


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